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Telefonat mit Putin - Biden schlägt Ukraine-Gipfel vor

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Die Konfliktthemen zwischen Moskau und Washington sind zahlreich. Allen voran: Ukraine. US-Präsident Biden schlägt nun ein Gipfeltreffen mit Präsident Putin vor.

Archiv, Russland, Moskau: Joe Biden und Vladimir Putin.
2011 treffen sich der russische Präsident Vladimir Putin (rechts) und der damalige US-Vize-Präsident Joe Biden in Moskau. (archiv)
Quelle: Reuters

Vor dem Hintergrund des russischen Truppenaufmarschs an der Grenze zur Ukraine hat US-Präsident Joe Biden Kremlchef Wladimir Putin ein Gipfeltreffen vorgeschlagen. Biden habe in einem Telefonat mit Putin am Dienstag seine Besorgnis über den plötzlichen Aufbau der russischen Truppen an der ukrainischen Grenze und auf der annektierten Halbinsel Krim geäußert, teilte das Weiße Haus mit.

Putins Reaktion noch nicht bekannt

Der US-Präsident habe einen Gipfel in einem Drittland in den kommenden Monaten vorgeschlagen, "um die gesamte Bandbreite der Themen zu erörtern, mit denen die Vereinigten Staaten und Russland konfrontiert sind". Eine Reaktion Putins war zunächst nicht bekannt.

Es ist ein schwelender Konflikt zwischen den sogenannten, unabhängigen Republiken in Luhansk und Donezk und der Ukraine. Der Waffenstillstand wird immer öfter gebrochen und nun konzentriert Russland auf seiner Seite der Grenze massiv Waffen und Truppen.

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Weiter hieß es in der Mitteilung, Biden habe den russischen Präsidenten mit Blick auf die Ukraine aufgefordert, "die Spannungen zu deeskalieren". Er habe außerdem "das unerschütterliche Engagement der Vereinigten Staaten für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine" betont.

Biden will "strategischen Dialog"

Der US-Präsident habe zudem sein Ziel bekräftigt, eine stabile Beziehung mit Russland aufzubauen. In dem Gespräch sei es außerdem um die Absicht Washingtons gegangen, einen strategischen Dialog mit Moskau über Sicherheitsfragen und Rüstungskontrolle zu verfolgen.

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Angesichts eines starken russischen Truppenaufmarsches entlang der Grenze zur Ukraine wächst derzeit die Sorge, dass der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine erneut eskalieren könnte. Er hat dazu geführt, dass seit knapp sieben Jahren Teile der ostukrainischen Gebiete Donezk und Luhansk entlang der russischen Grenze von moskautreuen Separatisten kontrolliert werden. Russland hatte sich zuvor zudem die Schwarzmeerhalbinsel Krim mit ihren mehr als zwei Millionen Einwohnern einverleibt.

Infokarte Ukraine
Quelle: ZDF

Auch die Nato ist angesichts der Entwicklungen zunehmend besorgt. Der russische Truppenaufmarsch entlang der Grenze zur Ukraine sei der größte seit der Annexion der Halbinsel Krim 2014, erklärte Generalsekretär Jens Stoltenberg am Rande eines Treffens mit dem ukrainischen Außenminister Dmitri Kuleba in Brüssel.

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