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Biden verspricht Kampf gegen Rassismus

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Nach Tod von George Floyd - Biden verspricht Kampf gegen Rassismus

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Joe Biden plant bereits für den Fall seiner Wahl zum US-Präsidenten: Er verspricht, gegen Rassismus und Polizeigewalt zu kämpfen und das unter Trump gespaltene Land zu einen.

US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden während einer Rede in Delaware.
Verspricht, Lehren aus dem Tod von George Floyd zu ziehen: Joe Biden.
Quelle: ap

Der Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, Joe Biden, will George Floyds brutalen Tod und die anhaltenden Proteste zum Anlass für Polizeireformen und einen entschlossenen Kampf gegen Rassismus nehmen. Es brauche "längst fällige konkrete Maßnahmen", um dem "systemischen Rassismus" in den USA ein Ende zu bereiten, forderte Biden in einem Gastbeitrag in der "Los Angeles Times".

Biden versprach als Präsident in seinen ersten 100 Tagen im Amt, eine Kommission für Polizeireformen einzusetzen. Zudem solle der Kongress schon jetzt handeln und umstrittene Polizeimethoden wie Würgegriffe bei Festnahmen verbieten. Auch müsse der Transfer von Waffen und Ausrüstung des Militärs an die Polizei gestoppt und die Kontrolle über örtliche Sicherheitskräfte verstärkt werden.

Sie gedenken des getöteten Amerikaners George Floyd und demonstrieren gegen Rassismus und Polizeigewalt. Auch in Deutschland waren Zehntausende auf der Straße. Mehr als 15.000 allein in Berlin auf dem Alexanderplatz. Die Veranstalter waren überrascht.

Beitragslänge:
2 min
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Die USA brauchen Polizeireformen

George Floyd dürfe nicht nur einfach ein weiterer Hashtag werden, schrieb Biden auf Twitter. "Wir brauchen Gerechtigkeit und wir brauchen wirkliche Polizeireformen, um sicherzustellen, dass das nie wieder passiert."

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In den USA gerieten Menschen immer noch wegen ihrer Hautfarbe in Lebensgefahr, zudem hielten Diskriminierung und Ungleichheit weiter an, kritisierte er. Anstatt wie Präsident Donald Trump, das Land zu spalten und "Hass" zu schüren, werde er sich darum bemühen, die Wunden des Rassismus zu heilen, versprach Biden.

Proteste in den USA -
"Wir kämpfen alle gegen dasselbe Unrecht"
 

In den USA sind Zehntausende gegen Rassismus und Polizeigewalt auf die Straße gegangen. Unter dem Motto #blacklivesmatter haben Menschen aller Hautfarben gemeinsam protestiert.

von Alica Jung, Washington
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2 min
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