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Nächste Runde im Duell Biden gegen Sanders

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US-Vorwahlen - Nächste Runde im Duell Biden gegen Sanders

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Die beiden Demokraten kämpfen um die Präsidentschaftskandidatur. Nun geht es in die nächste wichtige Vorwahlrunde. Kann Biden einen Rückzug von Sanders erzwingen?

Die beiden aktuellen Bewerber der Demokraten um das US-Präsidialamt: Joe Biden (l.) und Bernie Sanders während einer Debatte in South Carolina.
Nur einer geht im November gegen Trump ins Rennen: Die Demokraten Joe Biden (l.) und Bernie Sanders
Quelle: reuters

Darum geht es beim heutigen Wahltag der US-Demokraten:

  • In vier US-Bundesstaaten finden heute Vorwahlen der demokratischen Partei statt.
  • 577 Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag der Demokraten im Sommer werden heute vergeben.
  • Nach dem heutigen Wahltag werden 61 Prozent der Delegiertenstimmen vergeben sein.
  • Biden liegt mit 845 Stimmen vor Sanders, der bislang 694 erreicht.
  • Die Corona-Krise beeinflusst die Vorwahlen, in drei Bundesstaaten wurden sie bereits verschoben.
  • Bei den Republikanern ist der Kandidat bereits klar: Donald Trump geht erneut ins Rennen um die Präsidentschaft.

So debattierten die beiden Rivalen während des jüngsten TV-Duells:

Auch im US-Wahlkampf ist die Coronakrise ein beherrschendes Thema. Die demokratischen Bewerber Joe Biden und Bernie Sanders trafen in einem TV-Duell aufeinander.

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Im Duell der demokratischen US-Präsidentschaftsbewerber Joe Biden und Bernie Sanders steht heute die nächste große Vorwahl-Runde an. Abgestimmt wird in vier Bundesstaaten: Arizona, Florida, Illinois und Ohio. Ergebnisse werden nach deutscher Zeit erst am Mittwoch erwartet.

Ein wichtiger Abstimmungstag

Die Demokraten stimmen darüber ab, wer bei den Kongresswahlen im November gegen Donald Trump antreten soll. Ex-US-Vizepräsident Biden (77) und der linke Senator Sanders (78) liefern sich einen Zweikampf um die Nominierung. Es könnte eine wegweisende Vorwahlrunde werden.

Insgesamt geht es um 577 Stimmen von Delegierten für den Nominierungsparteitag der Demokraten im Sommer, bei dem der Präsidentschaftskandidat der Partei am Ende offiziell gekürt wird. 577 sind fast 15 Prozent aller regulären Parteitagsdelegierten. Allein 219 Delegiertenstimmen werden in Florida vergeben, 155 in Illinois.

Die Delegierten-Mathematik

Bei den Vorwahlen der Demokraten werden nach und nach die Stimmen der Delegierten für den Parteitag im Juli verteilt. Dort braucht ein Kandidat mindestens 1991 von 3979 regulären Delegierten auf seiner Seite, um sich eine Nominierung als Präsidentschaftskandidat zu sichern. 47 Prozent aller Delegiertenstimmen wurden bei den bisherigen Vorwahlen bereits vergeben. Nach diesem Dienstag werden insgesamt 61 Prozent verteilt sein.

Sehen Sie in diesem Beitrag, wie die US-Vorwahlen funktionieren:

Stellen Sie sich vor, sie wollen US-Präsidentin oder Präsident werden. Das braucht es für eine Kandidatur. Und: was hat es mit Caucuses und Primaries auf sich? Ein Grafikvideo.

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Gute Aussichten für Biden

Derzeit liegt der Ex-US-Vizepräsident in dem Duell in Führung: Nach Berechnungen des Fernsehsenders CNN hat er sich bei den bisherigen Vorwahlen bereits 845 Delegiertenstimmen gesichert - Sanders wiederum 694. Und: Biden hat bei den Vorwahlen in Arizona, Florida, Illinois und Ohio gute Chancen, seine Siegesserie fortzusetzen. In Umfragen liegt er in allen vier Bundesstaaten weit in Führung. Sollte er bei den Abstimmungen überall siegen, würde der Druck auf Sanders zunehmen, aus dem Rennen auszusteigen.

Das weitere Rennen

Die Vorwahlen ziehen sich noch regulär bis in den Juni hin. Im Sommer stehen dann die Nominierungsparteitage bei Demokraten und Republikanern an: Die Demokraten wollen im Juli zusammenkommen, die Republikaner im August. Zumindest sieht so der bisherige Zeitplan aus.

Sehen Sie hier, wie Ex-Vizepräsident Joe Biden unverhofft wieder ins Scheinwerferlicht rückte:

Beim Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten sind die Karten neu gemischt. Der schon abgeschriebene Joe Biden holte sich den Sieg in 10 von 14 Bundesstaaten.

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Der Corona-Faktor bei den Vorwahlen

Die Coronavirus-Krise hat bereits jetzt Einfluss auf den Wahlkampf in den US: Kundgebungen werden abgesagt, erste Bundesstaaten - Louisiana und Georgia und jüngst Ohio - haben ihre Vorwahlen wegen der Ausbreitung des Virus verschoben. Zwar hatte ein Gericht in Ohio den Antrag zunächst zwar abgewiesen, doch dann verkündete der Governor des Bundesstaates über Twitter, dass die Wahlen dort vorerst nicht stattfinden.

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Das weniger spannende Rennen der Republikaner

Auch die Republikaner halten in Florida, Illinois und Ohio Vorwahlen ab. Der Präsidentschaftskandidat der Republikaner steht aber quasi schon fest: Amtsinhaber Trump hat hier parteiintern keine ernstzunehmende Konkurrenz. Die republikanische Partei in Arizona hat die Vorwahl dort daher gleich ganz gestrichen.

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