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US-Streitkräfte - Biden hebt Transgender-Ausschluss auf

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Der neue US-Präsident ist mit dem Versprechen für mehr Diversität angetreten. Nach fünf Tagen im Amt macht er einen hoch umstrittenen Schritt seines Vorgängers Trump rückgängig.

Archiv, USA, Philadelphia: Joe Biden, Präsident der USA nimmt an einem Gottesdienst an der Gedenkstätte für die Veteranen und Soldaten des Vietnamkrieges am Veterans Day teil.
Biden kippt damit Trumps Trangender-Bann beim US-Militär.
Quelle: dpa

Der neue US-Präsident Joe Biden hebt das von seinem Vorgänger Donald Trump verhängte Transgender-Verbot in den Streitkräften auf. 

Biden unterzeichnete eine Verfügung, wonach "alle Amerikaner, die qualifiziert sind, in den Streitkräften der Vereinigten Staaten zu dienen, dies auch tun können sollen", teilte das Weiße Haus mit. [Auch den Einreisestopp aus Europa macht Joe Biden wieder rückgängig.]

Präsident Biden glaubt, dass Geschlechtsidentität kein Hindernis für den Militärdienst sein sollte und die Stärke Amerikas in der Vielfalt liegt.
Weißes Haus

Trump hatte das Verteidigungsministerium im August 2017 angewiesen, keine bekennenden Transgender mehr in die Streitkräfte des Landes aufzunehmen.

Trump hob Entscheidng von Obama auf

Unter Trumps Vorgänger Barack Obama war es Transgendern seit Ende Juni 2016 erlaubt, in der US-Armee zu dienen, ohne ihre sexuelle Identität kaschieren zu müssen.

Trump begründete den Ausschluss unter anderem damit, dass die Armee nicht mit den "enormen medizinischen Kosten" belastet werden dürfe, die im Zusammenhang mit einer Geschlechtsumwandlung entstehen könnten.

Paulo Batistas großer Traum ist es, Soldat zu werden. Doch Transmenschen wie ihm bleibt bislang der Dienst verwehrt.

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Er hatte damals mehr Studien gefordert, um sicherzustellen, dass Transgender nicht die militärische Effektivität hemmten, den Zusammenhalt zerstörten oder die militärischen Ressourcen belasteten.

Biden: Streitkräfte mit Transgender effektiv und inklusiv

Das Weiße Haus teilte nun mit: "Allen qualifizierten Amerikanern zu erlauben, ihrem Land in Uniform zu dienen, ist besser für das Militär und besser für das Land." Die Streitkräfte seien effektiver, wenn sie inklusiv seien.

Um es einfach auszudrücken, es ist der richtige Weg und es ist in unserem nationalen Interesse.
Weißes Haus

Als Transgender werden Menschen bezeichnet, die sich nicht - oder nicht nur - mit dem Geschlecht identifizieren, das bei ihrer Geburt notiert wurde. Biden hat als Staatssekretärin im Gesundheitsministerium mit Rachel Levine erstmals eine Transgender-Frau für einen derart hohen Posten in der US-Regierung nominiert.

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