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Biden: Trump erster rassistischer Präsident

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US-Wahlkampf - Biden: Trump erster rassistischer Präsident

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Trump ist für Herausforderer Biden der erste Rassist im Weißen Haus. Der US-Präsident kontert: Keiner habe mehr für Schwarze getan - außer Lincoln vielleicht.

Der designierte Präsidentschaftskandidat der Demokraten, Joe Biden, bei einer Wahlkampfansprache. Biden bezeichnet Trump als ersten Rassisten, der es ins Weiße Haus geschafft hat.
Fordert US-Präsident Trump im Kampf um das Weiße Haus heraus: Joe Biden.
Quelle: AP

Gut drei Monate vor der US-Wahl wird der Ton rauer zwischen Präsident Trump und seinem designierten Herausforderer Joe Biden. Demokrat Biden bezeichnete den Republikaner Trump bei einer virtuellen Fragestunde mit Bürgern als "ersten" rassistischen Präsidenten der USA.

Biden: Trump will von Versagen in Corona-Krise ablenken

Als ein Teilnehmer bei der von der Gewerkschaft SEIU organisierten Fragerunde sich über den mit der Corona-Pandemie einhergehenden Rassismus beklagte und dabei Trumps Verweise auf das "China-Virus" erwähnte, griff Biden den Faden auf:

Der Präsident sorgt für eine Ausbreitung von Rassismus.
Joe Biden, Präsidentschaftskandidat

Der frühere Vizepräsident sagte: "Die Art und Weise, wie er mit Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe umgeht, ihrer nationalen Herkunft, wo sie herkommen, ist absolut widerlich." Zudem warf Biden Trump vor, das Thema Ethnie "als einen Keil" zu missbrauchen, um von seinem Versagen in der Corona-Krise abzulenken.

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Am 3. November wählen die USA einen neuen Präsidenten. Erhält Donald Trump eine zweite Amtszeit? Joe Biden von den Demokraten tritt gegen ihn an.

Biden weiter: "Kein amtierender Präsident hat so etwas jemals getan. Nie, nie, nie. Kein republikanischer Präsident, kein demokratischer. Wir hatten Rassisten, und die existierten. Sie versuchten, zum Präsidenten gewählt zu werden." Trump aber sei der erste, der es ins Weiße Haus geschafft habe.

Kampagnen-Beraterin: "Trump liebt alle Menschen"

In einer Reaktion auf Bidens Vorwürfe verwies Trump am Mittwoch im Weißen Haus auf Bemühungen seiner Regierung um eine Reform des Strafjustizsystems, Investitionsprogramme sowie eine geringe Arbeitslosigkeit unter Minderheiten vor der Coronavirus-Pandemie.

Ich habe mehr für Schwarze Amerikaner getan als irgendjemand anderes, Abraham Lincoln vielleicht ausgenommen.
Donald Trump, US-Präsident

Die leitende Beraterin der Trump-Kampagne, Katrina Pierson, nannte Bidens Kommentare "eine Beleidigung der Intelligenz der Schwarzen Wähler". Sie sagte, Trump "liebt alle Menschen" und "arbeitet hart daran, alle Amerikaner zu stärken".

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