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Sachsen an der Spitze : Bildungsstudie: So schneiden Bundesländer ab

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Sachsen auf Platz eins, Bremen Schlusslicht: Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft hat untersucht, wie gut die Bildungssysteme in den verschiedenen Bundesländern sind.

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Laut Studie müssen mehr Lehrkräfte in Mathe ausgebildet werden.
Quelle: imago

Sachsen hat laut einer aktuellen Erhebung das beste Bildungssystem in Deutschland. Das ergab eine Vergleichsstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der von der Metall- und Elektro-Industrie finanzierten Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

Dabei wird laut Autoren "explizit eine bildungsökonomische Sichtweise eingenommen" und bewertet, inwiefern die Bundesländer Bildungsarmut reduzieren, zur Fachkräftesicherung beitragen und Wachstum fördern.

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Viele Bundesländer haben sich verschlechtert

Nach Sachsen folgten Bayern und Thüringen auf Platz zwei und drei. Schlusslicht war hinter Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt der Stadtstaat Bremen. "In fast der Hälfte der Bundesländer haben sich die Bildungssysteme seit 2013 unterm Strich verschlechtert", sagte der Geschäftsführer der INSM, Hubertus Pellengahr.

An allen Schulen sollten nach Ansicht der Autoren Vergleichsarbeiten durchgeführt werden, "um den Umfang des Lernverlustes systematisch zu ermitteln". Zudem müsse die Förderinfrastruktur ausgebaut und mehr Lehrkräfte in den sogenannten MINT-Fächern - Mathe, Informatik, Naturwissenschaft und Technik - ausgebildet werden.

Bildungsforscher prognostizieren, dass im Jahr 2025 45.000 Lehrern fehlen. Vor allem Grund- und Gesamtschulen sind davon betroffen. Ausgelöst wird das durch eine steigende Geburtenrate seit 2011.

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Bremen überrascht bei Digitalisierung

Zum ersten Mal wurde im "Bildungsmonitor" auch die Digitalisierung betrachtet. Die Bedeutung digitaler Kompetenzen nehme in den kommenden Jahren deutlich zu, hieß es. Entsprechend relevant sei die Digitalisierung im Bildungssektor. Hier schnitt der Gesamtsieger Sachsen mit Platz 12 im Ländervergleich deutlich schlechter ab.

Schlusslicht Bremen liegt hier hingegen auf Platz eins. Gemessen an der Zahl der Erwerbstätigen bildet Bremen demnach am stärksten Informatiker in der beruflichen Bildung und an Hochschulen aus.

Bildung und Inklusion kosten Geld - und funktionieren nicht auf Sparflamme. Sonst fahren wir sie "voll gegen die Wand", kritisiert Bildungsaktivistin Gloria Boateng.

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Mehr IT-Stellen gefordert

Deutschlandweit sollten nach Ansicht der Initiative 20.000 zusätzliche IT-Stellen an den Schulen bereitgestellt werden. "Neue Laptops oder Tablet-Computer werden monatelang nicht ausgepackt, da sich niemand für die Installation von Programmen zuständig fühlt oder Datenschutzbedenken im Weg stehen", sagte Pellengahr. "Unser Bildungsföderalismus hat viele Vorteile. Sie werden nur viel zu selten genutzt."

Der "Bildungsmonitor" wird seit 2004 jährlich im Auftrag der INSM erhoben. Die Initiative beschreibt sich selbst als überparteiliches Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie wird von den Arbeitgeberverbänden der Metall-und Elektro-Industrie finanziert.

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