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Johnson: Einigung mit EU im Juli möglich

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Brexit-Anschlussvertrag - Johnson: Einigung mit EU im Juli möglich

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Großbritannien und die EU sind sich einig, dass die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen neuen Schwung brauchen. Beide Seiten wollen den Austausch im Juli intensivieren.

Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, in einer Videokonferenz mit Vertretern der EU.
Nach der Videokonferenz optimistisch: Premier Boris Johnson
Quelle: Reuters

Der britische Premierminister Boris Johnson hält es für möglich, noch im kommenden Monat eine prinzipielle Einigung für ein Brexit-Anschlussabkommen mit der EU zu erreichen:

Wir sehen keinen Grund, warum das nicht im Juli zu schaffen sein sollte.

Das sagte Johnson in einem Fernsehinterview nach einer Videokonferenz mit EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, Ratspräsident Charles Michel und Parlamentspräsident David Sassoli.

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Johnson zieht klar rote Linie

Gleichzeitig wiederholte er aber die roten Linien, die seine Regierung gezogen hatte. Der Europäische Gerichtshof könne keine Rolle spielen, das Land werde sich nicht nach EU-Regeln richten und müsse die Kontrolle über seine Fischgründe zurückerhalten, so Johnson.

Die Spitzenvertreter der EU und Großbritanniens Premier haben über ein Handelsabkommen für die Zeit ab 2021 beraten. Dazu die ZDF-Korrespondenten Anne Gellinek und Andreas Stamm.

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2 min
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Beide Seiten hatten sich nach vier enttäuschenden Verhandlungsrunden auf intensivere Gespräche im Juli geeinigt.

Großbritannien war Ende Januar aus der EU ausgetreten. In einer Übergangsfrist bis zum Jahresende gehört das Land aber noch zum EU-Binnenmarkt und zur Zollunion, so dass sich im Alltag fast noch nichts geändert hat. Gelingt kein Vertrag über die künftigen Beziehungen, könnte es Anfang 2021 zum harten wirtschaftlichen Bruch mit Zöllen und anderen Handelshemmnissen kommen.

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