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1,1 Milliarden Euro gegen Funklöcher

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Beschluss beim Mobilfunkgipfel - 1,1 Milliarden Euro gegen Funklöcher

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Kein Empfang auf dem Land, kein Netz in der Bahn: Gehören Funklöcher bald zur Vergangenheit? Um den Mobilfunk auszubauen, will der Bund rund 1,1 Milliarden Euro investieren.

In Berlin fand heute der zweite Mobilfunkgipfel mit Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) statt.

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Die Bundesregierung will mit Fördergeldern in Milliardenhöhe und schnelleren Genehmigungen den Ausbau des Mobilfunk-Netzes beschleunigen, um vorallem in ländlichen Gebieten für guten Handyempfang zu sorgen.

Ich will, dass niemand mehr durch das Netz fällt. Mobiles Surfen und Telefonieren müssen immer und überall möglich sein, und zwar schnell.
Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und Digitales

Auf dem Mobilfunkgipfel in Berlin diskutierte Bundesminister Andreas Scheuer mit Vertretern der Telekommunikationsanbieter, Länder und Kommunen entsprechende Maßnahmen.

Bis zu 5.000 Standorte sollen erschlossen werden

Für die Erschließung von bis zu 5.000 Mobilfunkstandorten, an denen privatwirtschaftlich kein rascher Ausbau zu erwarten ist, will der Bund rund 1,1 Milliarden Euro bereitstellen.

Auch soll die Dauer von Genehmigungsverfahren für Funkmasten auf drei Monate reduziert werden. Bisher dauere es durchschnittlich bis zu 18 Monate, bis ein entsprechendes Vorhaben genehmigt würde, so Scheuer. Gleichzeitig soll der Mobilfunkausbau an Bahnstrecken intensiviert werden. Hier fördert der Bund technische Umbauten in Zügen mit 150 Millionen Euro.

Milliarden für 5G-Standard bis 2025

Die große Koalition hatte in ihrem Konjunkturpaket bekräftigt, den 5G-Ausbau zu beschleunigen und bis 2025 ein flächendeckendes Netz mit 5G-Standard in ganz Deutschland aufzubauen.

Dazu soll die Mobilfunk-Infrastrukturgesellschaft mit fünf Milliarden Euro ausgerüstet werden. Diese Vereinbarung wurde vom Kabinett im Rahmen eines Haushaltsbegleitgesetzes mit anderen Maßnahmen des Konjunkturpakets auf den Weg gebracht.

Besonders in ländlichen Gegenden sind Funklöcher keine Seltenheit. In Städten hingegen verspricht die 5G-Mobilfunktechnik schon jetzt Datenübertragung nahezu in Echtzeit.

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