Kanzler macht Mut in Energiekrise: "Wir kommen da durch"

    Energiekrise: Kanzler macht Mut:Scholz: "Wir kommen da durch"

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    Bundeskanzler Olaf Scholz sieht Deutschland gut gerüstet für die Energiekrise, die den kommenden Winter beherrschen wird. "Wir kommen da durch", sagte er in seiner Videobotschaft.

    Bundeskanzler Olaf Scholz (Archiv).
    Wiederauflage von Merkels "Wir schaffen das": Bundeskanzler Olaf Scholz macht den Menschen in der Energiekrise Mut.
    Quelle: dpa

    Bundeskanzler Olaf Scholz hat den Menschen in Deutschland Mut in der Energiekrise zugesprochen. "Wir werden uns als Land unterhaken, weil wir ein solidarisches Land sind. Wir kommen da durch", sagte der SPD-Politiker in seiner am Samstag veröffentlichten wöchentlichen Videobotschaft.
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    Die Menschen in Deutschland spürten, dass sie in einer ernsten Zeit lebten. "Wir haben uns aber vorbereitet", versicherte der Kanzler. So sei man bereit dafür, dass Russland seine Gaslieferungen wegen des Kriegs gegen die Ukraine weitgehend einstelle.

    Scholz rechnet nicht mit Nordstream1

    Nach Wartungsarbeiten und einem angeblichen technischen Defekt fließt bereits seit vergangener Woche über die Leitung Nord Stream 1 nichts mehr nach Deutschland. Die Bundesregierung stellt sich darauf ein, dass das auch so bleibt. Scholz verwies auf den Bau von Flüssiggas-Terminals an den norddeutschen Küsten, den Füllstand der Gasspeicher, die Nutzung von Kohlekraftwerken und notfalls auch weiter Atomkraftwerken.
    Füllstand der deutschen Gasspeicher
    ZDFheute Infografik
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    Die Bundesregierung hat das Ziel ausgegeben, dass die deutschen Gasspeicher bis zum 1. November zu Beginn der Heizperiode zu 95 Prozent gefüllt sein sollen. Beim letzten bekannten Stand vom Donnerstag waren es 87,2 Prozent und damit innerhalb eines Tages 0,3 Prozentpunkte mehr, wie aus Daten der europäischen Speicherbetreiber hervorgeht.
    Quelle: dpa

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