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Regierung will 5G-Skeptiker überzeugen

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Digitale Infrastruktur - Regierung will 5G-Skeptiker überzeugen

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Mit einer Informationskampagne will die Bundesregierung offenbar Bürgern die Angst vor der neuen 5G-Technologie nehmen. Größte Sorge vieler Menschen ist die Strahlenbelastung.

Mobilfunkmasten auf einem Wohnhaus in London. Auch hierzulande sind viele Bürger besorgt, ob die erforderlichen neuen Funkmasten gesundheitsschädlich sind.
5G-Mobilfunkmasten in London: Auch in Deutschland werden viele neue Masten nötig
Quelle: dpa

Die Einführung des Mobilfunkstandards 5G wird auch zum Bau neuer Mobilfunkmasten führen. Vielen Bürgern bereitet das Sorgen. Mit einer Informationskampagne will die Bundesregierung gemeinsam mit den Kommunen die Skeptiker offenbar überzeugen.

Corona-Krise macht gute digitale Infrastruktur deutlich

Die Corona-Krise mache noch einmal deutlich, wie wichtig hochleistungsfähige digitale Infrastrukturen und eine durchgehende Erreichbarkeit seien, heißt es in einem Schreiben von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) an Kommunen, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Sehen Sie hier einen Beitrag über die Wirkungen von 5G auf den Menschen:

Die Mobilfunkgeneration 5G ist superschnell. Die Daten erreichen fast in Echtzeit ihr Ziel. Doch Wissenschaftler warnen: Wirkungen der neuen Frequenzen auf den Menschen sind wenig erforscht.

Beitragslänge:
28 min
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Bürger sorgen sich um hohe Strahlenbelastung

Hintergrund sind Sorgen in der Bevölkerung zum Beispiel vor Strahlenbelastung. Es gibt zahlreiche Bürgerinitiativen. Kritisiert wird auch, Sendemasten würden das Landschaftsbild verschandeln.

In dem Schreiben der Minister heißt es offenbar, um den jetzigen Mobilfunkstandard 4G flächendeckend zu ermöglichen, müssten gerade im ländlichen Raum noch weitere Sendemasten errichtet werden. Der Mobilfunkstandard 5G erfordere zudem die Errichtung neuer, vielfach kleinerer Sende-Infrastrukturen.

Auf dem Land noch zu viele Funklöcher

Den Kommunen komme dabei eine wichtige Aufgabe zu, heißt es offenbar in dem Schreiben der Minister an die "politisch Verantwortlichen" in Städten, Gemeinden und Landkreisen.

Die Bundesregierung hatte im vergangenen November eine Mobilfunkstrategie beschlossen. Vor allem auf dem Land gibt es immer noch Funklöcher.

Gesetzliche Grenzwerte bleiben bestehen

Mit der geplanten Informationskampagne soll um Verständnis für neue Funkmasten geworben werden.

Für den neuen Mobilfunkstandard 5G würden die gleichen gesetzlichen Grenzwerte bezüglich elektromagnetischer Felder gelten wie für die bisherigen Standards - diese basierten auf zahlreichen wissenschaftlichen Studien.

Bei Einhaltung dieser Grenzwerte gelten Funkanlagen nach den national und international anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen als gesundheitlich unbedenklich.
Infokampagne der Bundesregierung
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