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Wahldesaster der Union - Haseloff: "Osten hat die Wahl entschieden"

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Für Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) liegt der Grund für die Wahlniederlage der Union in Ostdeutschland. Der Osten habe die Wahl entschieden.

Immer mehr kritische Stimmen gegen Armin Laschet werden nach der Wahlniederlage der Union laut. Seine fehlende Akzeptanz sei Hauptthema im Wahlkampf gewesen, so Norbert Röttgen.

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Dass die CDU bei der Bundestagswahl nur die zweitmeisten Stimmen bekommen hat, liegt aus Sicht des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, an den Ergebnissen in den ostdeutschen Bundesländern. Der "Rheinischen Post" sagte der CDU-Politiker:

Hätte die CDU im Osten nicht zehn Prozentpunkte unter dem Westen abgeschnitten, wäre die Union als Siegerin aus den Bundestagswahlen hervorgegangen.
Reiner Haseloff, CDU

Der Osten habe die Wahl entschieden, so Haseloff.

Haseloff: Auch Laschet Grund für schlechtes Wahlergebnis

Haseloff sieht einen Grund für das schlechte Abschneiden der Partei in den Ostländern unter anderem bei Spitzenkandidat Armin Laschet. "Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, wer im Osten besser ankommt", sagte er mit Blick auf CSU-Chef Markus Söder, der ebenfalls die Kanzlerkandidatur der Union angestrebt hatte.

Immer mehr kritische Stimmen gegen Armin Laschet werden nach der Wahlniederlage der Union laut. Seine fehlende Akzeptanz sei Hauptthema im Wahlkampf gewesen, so Norbert Röttgen.

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Die Partei war bei der Bundestagswahl am Sonntag mit 24,1 Prozent der Stimmen nur zweitstärkste Kraft hinter der SPD geworden und hatte deutliche Verluste hinnehmen müssen.

Haseloff: Wahlergebnis "kein Weltuntergang"

"Wir haben es bei der Bundestagswahl mit einem Ereignis zu tun, das genauestens ausgewertet werden muss", sagte Haseloff zum Wahlergebnis der CDU.

Grafik: Vorl. amtliches Ergebnis
Quelle: Forschungsgruppe Wahlen

Er gab sich aber zuversichtlich: "Die starken Volksparteien CDU und CSU werden das, wie so vieles andere zuvor, vernünftig auflösen."

Diese Wahl ist für uns kein Weltuntergang, wenn wir die richtigen Schlüsse aus ihr ziehen.
Reiner Haseloff, CDU

Immer mehr kritische Stimmen gegen Armin Laschet werden nach der Wahlniederlage der Union laut. Seine fehlende Akzeptanz sei Hauptthema im Wahlkampf gewesen, so Norbert Röttgen.

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Spahn und Röttgen kritisieren Laschet

CDU-Präsidiumsmitglied Norbert Röttgen forderte personelle Konsequenzen und einen Neuanfang. Dies müsse schnell geschehen, egal ob die Union an der nächsten Regierung beteiligt sein werde oder nicht, sagte Röttgen dem "Tagesspiegel". Man müsse jetzt ehrlich das aussprechen, was ohnehin jeder wisse:

Die fehlende Akzeptanz des Kandidaten war der Hauptgesprächsgegenstand im Wahlkampf. Das weiß auch Armin Laschet.
Norbert Röttgen, CDU

Allerdings reiche es jetzt nicht, "nur eine Person auszuwechseln". Der Erneuerungsprozess müsse umfassend sein: "Partei, Fraktion, Inhalte, Kommunikation, Personal."

Auch Gesundheitsminister Jens Spahn betonte, nach diesem Wahlergebnis gehe es um die Aufstellung für die Zukunft, "einfach so weitermachen ist keine Option. Das Projekt 2025 beginnt heute. Die nächste Generation nach Angela Merkel muss jetzt stärker sichtbar werden, in Positionen und in Verantwortung kommen".

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