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Nach Bundestagswahl - SPD: Laschet soll "Total-Abfuhr" anerkennen

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SPD-Chef Walter-Borjans fordert Unions-Kanzlerkandidat Laschet auf, seine Niederlage bei der Bundestagswahl anzuerkennen. Sein Verhalten sei ein "beschämendes Armutszeugnis".

Wahlplakate von Olaf Scholz und Armin Laschet. Symbolbild
Wer wird Kanzler? Armin Laschet wirbt weiter für eine Jamaika-Koalition - auch wenn die Union bei den Wahlergebnissen hinter der SPD lag.
Quelle: Arne Dedert/dpa

Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans fordert den Unions-Kanzlerkandidaten und CDU-Chef Armin Laschet auf, das Ergebnis der Bundestagswahl als Wahlniederlage der Union anzuerkennen.

"Dass Armin Laschet es bis zum heutigen Tag nicht fertig bringt, die Total-Abfuhr der Wähler anzuerkennen, sondern stattdessen verbissen um jeden Millimeter Macht feilscht, ist ein beschämendes Armutszeugnis für ihn und die ihn tragenden Parteien CDU und CSU", sagte Walter-Borjans der "Augsburger Allgemeinen".

SPD-Chef: Wählerwille unmissverständlich

Die Wählerinnen und Wähler hätten unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, wen sie als Nachfolger von Kanzlerin Angela Merkel wollten und wen nicht, betonte Walter-Borjans mit Blick auf den SPD-Bewerber Olaf Scholz.

Die SPD geht selbstbewusst in die kommenden Sondierungsgespräche mit FDP und Grünen. "Wir wollen eine Regierung bilden. (...) Die Menschen wollen Olaf Scholz als Kanzler", so SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil.

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Bei der Bundestagswahl am Sonntag war die SPD mit 25,7 Prozent der Stimmen stärkste Kraft geworden. Die Union kam auf 24,1 Prozent. Trotzdem wirbt Laschet weiter für eine Koalition zwischen Union, Grünen und FDP.

Klarer "Auftrag zur Regierungsbildung"

Auch die Sozialdemokraten wollen mit Grünen und FDP koalieren. Walter-Borjans sprach sich für zügige Verhandlungen mit den beiden gewünschten Partnern aus.

Wir als SPD wollen nichts überstürzen, aber auch nicht unnötig Zeit verlieren.
Norbert Walter-Borjans

"Dass sich die potentiellen Partner untereinander austauschen wollen, ist zu respektieren", fügte er mit Blick auf Gespräche zwischen Grünen und FDP hinzu. "Klar ist dabei aber, dass der Auftrag zur Regierungsbildung bei der SPD liegt", betonte Walter-Borjans.

Nach der Bundestagwahl nehmen die Gespräche über eine neue Regierung weiter Fahrt auf. Schon am Wochenende sollen die ersten Treffen stattfinden. Darüber hinaus wählt die AfD heute eine neue Fraktionsspitze.

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