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Gespräche mit Grünen und FDP - SPD will noch diese Woche Ampel sondieren

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Die Einladungen für Gespräche sind raus: Die SPD will noch diese Woche mit Grünen und FDP sondieren. Doch die beiden "Kanzlermacher" wollen erstmal untereinander Gespräche führen.

Nach der Wahl beraten die Parteien über das weitere Vorgehen und mögliche Koalitionen. SPD-Chef Walter-Borjans ist offen für eine Mitgliederabstimmung zum Koalitionsvertrag.

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Die SPD ist bereit, die Sondierungen mit Grünen und FDP zur Bildung einer gemeinsamen Regierung noch in dieser Woche zu starten. Eine entsprechende Einladung sei am Montag an beide Parteien ergangen, wie SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich am Dienstag vor ersten Beratungen der SPD-Abgeordneten in Berlin sagte. "Es geht darum, dass wir konzentriert in die Gespräche gehen", hob er hervor.

Mützenich: Probleme auf der Strecke lösen

Mit Blick auf die vor vier Jahren gescheiterten Gespräche über eine mögliche Jamaika-Koalition unter Führung der Union sagte Mützenich an die Adresse von Grünen und FDP:

Beide Parteien müssen sich klar darüber werden, dass das Schauspiel, das sie vor vier Jahren hier manchmal auf Balkonen absolviert haben, nicht den Aufgaben gerecht wird.
SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich

Mützenich fügt hinzu: "Wir sind bereit, nicht nur schnelle, sondern auch verlässliche Gespräche zu führen. Wenn es Probleme gibt, werden sie auf der Strecke gelöst werden."

Das Scheitern der Jamaika-Verhandlungen im Jahr 2017 war auch darauf zurückgeführt worden, dass damals viele Nachrichten über den Verlauf "durchgestochen" worden waren. Mit dem Satz "Es ist besser, nicht zu regieren als falsch zu regieren" ließ FDP-Chef Lindner daraufhin die Jamaika-Sondierungen platzen. Er drängte damit Union und SPD in weitere vier Jahre ungeliebte Große Koalition.

Jamaika oder Ampel - Wer will was im Poker ums Kanzleramt? 

FDP und Grüne sondieren, die Union ist verunsichert, die SPD läuft auf "CNN": Am Tag nach der Wahl hat das Pokerspiel um das Kanzleramt begonnen. Wer was will – ein Überblick.

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von Kristina Hofmann, Dominik Rzepka

Grüne und FDP sondieren vor - FDP appelliert an Union

Grüne und FDP wollen nun zunächst untereinander Gespräche führen, um Gemeinsamkeiten auszuloten. Nach Angaben des "Spiegel" sollen diese Gespräche am Mittwoch beginnen.

Nach der Wahl wollen Scholz und Laschet regieren. Aber was wollen die Kanzlermacher? ZDFheute live fragt Jamila Schäfer (Grüne) und Gyde Jensen (FDP).

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Der parlamentarische Geschäftsführer der FDP, Marco Buschmann, rief indes die Union dazu auf, ihre Bereitschaft zu möglichen Koalitionsgesprächen rasch zu klären. Bis Ende der Woche sollten alle Parteien "sprechfähig" sein, sagt er im Deutschlandfunk.

Es liegen jetzt Jamaika und die Ampel auf dem Tisch.
Marco Buschmann, parlamentarischer Geschäftsführer der FDP

Aus der Union kämen unterschiedliche Signale. Die einen wollten regieren, die anderen nicht. Dies müsse die Union jetzt klären. Buschmann betont, Ziel der FDP sei eine "Koalition mit Ambitionen", die nicht schon nach zwei Jahren am Ende sei.

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Hamburger CDU-Chef: "Schritt für Schritt vorgehen"

Hamburgs CDU-Chef Christoph Ploß hat Sondierungen mit FDP und Grünen über eine mögliche Jamaika-Koalition als derzeitige Priorität genannt. "Wir müssen Schritt für Schritt vorgehen", sagt er in der ARD. Man müsse sondieren, wo es Gemeinsamkeiten gibt, fügt er hinzu. Der Ball liege dabei aber zunächst bei anderen Parteien. Unabhängig davon sei wichtig, dass Jüngere in der Partei nach vorne kämen.

Auf die Frage nach der Führung von CDU-Chef Armin Laschet sagt der zum konservativen Flügel der Partei gehörende Ploß, dieser habe vom Bundesvorstand am Montag das Mandat für Sondierungen bekommen.

CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet steht an einem Rednerpult und hat gestikulierend die Hände erhoben.

Reaktionen auf CDU-Niederlage - Kritik an Laschet aus den eigenen Reihen 

"Ziemliches Desaster": Unter anderem der bayerische Finanzminister Albert Füracker (CSU) findet klare Worte über den Wahlausgang und den Kanzlerkandidaten der Union.

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