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Verdi-Vorsitzender : Werneke sieht FDP als Risiko für Arbeitnehmer

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Verdi-Vorsitzender Frank Werneke blickt mit Bedenken auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der FDP. Es bestünde das Risiko einer Umverteilung zugunsten von Wohlhabenden.

Werneke sagte im DLF, die Erfahrung mit der FDP zeige, dass es auch das Risiko einer Umverteilung zugunsten von Wohlhabenden und zu Lasten der breiten Bevölkerung gebe.

Beitragslänge:
5 min
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Der Vorsitzende der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Werneke, hat eine Regierungsbeteiligung der FDP als "Sicherheitsrisiko für Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerrechte" bezeichnet. Werneke sagte im Interview der Woche im Deutschlandfunk, die bisherige Erfahrung mit Regierungsbeteiligungen der FDP zeige, dass es auch das Risiko einer Umverteilung zugunsten von Wohlhabenden und zu Lasten der breiten Bevölkerung gebe. 

Es müsse in jedem Fall eine Änderung des Mindestlohngesetzes geben, durch die der Mindestlohn einmalig auf 12 Euro erhöht werde. Danach könne die Mindestlohnkommission wieder in ihre Funktion gesetzt werden. Als Alternative schlug Werneke vor, gesetzliche Kriterien zu bestimmen, an denen sich die Kommission orientieren müsse. So könne vorgeschrieben werden, dass der Mindestlohn 60 Prozent des Median-Einkommens nicht unterschreiten dürfe.

Gemeinsamkeiten beim Klimaschutz

Gemeinsamkeiten zwischen FDP und Grünen sieht Werneke mit Blick auf die Einführung eines Klima- oder Energiegeldes, mit dem die Einnahmen aus der CO2-Steuer zurückgegeben werden könnten. "Das wäre ein starker sozialer Hebel", sagte Werneke. Er hoffe, dass FDP und Grüne die SPD davon überzeugen könnten, diesen Weg zu gehen.

Das Interview in voller Länge und auch zum Nachlesen beim Deutschlandfunk.

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