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Ziemiak zu Ampel-Sondierungen - Frage der Finanzierbarkeit offen

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CDU-Generalsekretär Ziemiak kritisiert die Vorschläge der Ampel-Sondierer. Sein Pendant bei der FDP Volker Wissing erwidert, man wisse was man tue.

Generalsekretär der CDU Paul Ziemiak.
Die CDU plant ihren kompletten Bundesvorstand neu zu wählen.
Quelle: epa

Nach der Veröffentlichung des Sondierungspapiers von SPD, Grünen und FDP hat CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak kritisiert, die Parteien ließen die Finanzierung ihrer Pläne offen.

Ziemiak: "Frage der Finanzierbarkeit offen"

"Es wurden einfach viele Vorschläge zusammengewürfelt - ohne konkret zu sagen, was das für die Menschen bedeutet. Insbesondere die Frage der Finanzierbarkeit bleibt offen", sagte Ziemiak der "Rheinischen Post".

Das Ergebnis dieser Sondierungen beinhaltet mehr Fragen als Antworten.
Paul Ziemiak, CDU-Generalsekretär

SPD, Grüne und FDP haben die Sondierung abgeschlossen und wollen über eine Ampel verhandeln. Alle drei machten Zugeständnisse. Der Kohleausstieg soll vorgezogen werden, es soll aber keine Steuererhöhungen und kein Aufweichen der Schuldenbremse geben.

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2 min
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Wissing: "Wir haben Vorstellungen"

FDP-Generalsekretär Volker Wissing sagte derselben Zeitung: "Die Frage der Finanzierung werden wir lösen und wir haben auch Vorstellungen, wie das passieren kann." Diese Frage könne aber erst bei der Verhandlung eines Koalitionsvertrags genau geklärt werden.

"Wir kennen die Haushaltsspielräume", versicherte er. "Wir brauchen aber nicht nur öffentliche, sondern vor allem private Investitionen in Klimaschutz und Digitalisierung.

Wenn wir es geschickt angehen, können wir die vorhandenen öffentlichen Mittel so einsetzen, dass sie zusätzliches privates Kapital mobilisieren. Dann entsteht Großes, ohne dass große Schulden gemacht werden.
Volker Wissing, FDP-Generalsekretär

Der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sagte Wissing zudem: "Das vereinbarte Programm mit hohen Investitionen und dem Verzicht auf Steuererhöhungen wird die künftige Regierung dazu zwingen, bisherige Ausgaben auf den Prüfstand zu stellen, um zusätzliche Handlungsspielräume zu gewinnen."

Die letzten 14 Tage hätten eine Dynamik entfacht, so Robert Habeck, Bundesvorsitzender von Bündnis90/Die Grünen zum Ergebnis der Ampel-Sondierung. Man habe verlässlich und vertrauensvoll miteinander verhandelt.

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6 min
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Holznagel: "Sparpakete im Haushalt" nötig

Der Präsident des Bunds der Steuerzahler, Reiner Holznagel, fordert die Ampel-Parteien auf, Sparpakete zu schnüren. "Keine Steuererhöhungen, Einhaltung der Schuldenbremse - das geht in die richtige Richtung. Aber die Ampel-Koalition wird zugleich an Sparpaketen im Haushalt nicht vorbei kommen", sagte Holznagel der "Bild"-Zeitung. Anders würden sich die notwendigen staatlichen Investitionen nicht finanzieren lassen, sagte er.

SPD, Grüne und FDP hatten am Freitag ein gemeinsames Papier zum Ergebnis ihrer bisherigen Sondierungsgespräche vorgelegt und steuern auf Koalitionsverhandlungen zu. "Wir werden im Rahmen der grundgesetzlichen Schuldenbremse die nötigen Zukunftsinvestitionen gewährleisten", heißt es im Papier. "Wir werden keine neuen Substanzsteuern einführen." Die Einkommen-, Unternehmens- oder Mehrwertsteuer sollen nicht erhöht werden.

[Was die Ampel-Parteien im Detail planen, lesen Sie hier:]

Erfolgreiche Sondierungen - Das planen die Ampel-Parteien für Deutschland 

Fast drei Wochen nach der Wahl zeichnet sich eine künftige Ampel-Regierung ab. Worauf sich SPD, Grüne und FDP bei den Sondierungen geeinigt haben.

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