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Neue Verkehrsregeln - Schutz für Radfahrer, höhere Bußgelder

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Ab Dienstag gelten im Straßenverkehr neue Regeln. Damit soll Mobilität "sicherer, klimafreundlicher und gerechter" werden, so Verkehrsminister Andreas Scheuer.

Eine Frau fährt am 24.05.2018 in München (Bayern) mit ihrem Lastenfahrrad durch die Stadt
Eine Frau fährt mit ihrem Lastenfahrrad durch München
Quelle: picture alliance / dpa Themendienst

Schutz für Fahrradfahrer, höhere Strafen für viele Verkehsvergehen und Vorteile bei Carsharing: Am nächsten Dienstag (28. April 2020) tritt eine neue Novelle zur Straßenverkehrsordnung in Kraft.

Ein paar Beispiele der neuen Verkehrsregeln

  • Wer im Stau unerlaubt durch eine Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge fährt, kann dann mit bis zu 320 Euro Strafe, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten im Fahreignungsregister, also in "Flensburg", bestraft werden.
  • Auf Schutzstreifen für Fahrradfahrer am Straßenrand darf nicht mehr gehalten werden - sonst drohen bis zu 100 Euro Strafe und ein Punkt.
  • Die unerlaubte Nutzung von Gehwegen, linksseitig angelegten Radwegen und Seitenstreifen wird - statt bis mit 25 Euro - mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet.
  • Wer Fahrräder überholt, muss im Ort künftig mindestens 1,5 Meter Abstand halten, außerorts 2 Meter - bisher war lediglich ein "ausreichender Seitenabstand" vorgeschrieben.

Dazu kommen strengere Regeln fürs Parken an unübersichtlichen Kreuzungen. Parkplätze für E-Autos und Carsharing-Autos können einfacher ausgewiesen werden.

Schöner neuer Straßenverkehr?

Scheuer: Schwache Verkehrsteilnehmer stärken

"Ich freue mich, denn damit machen wir unsere Mobilität sicherer, klimafreundlicher und gerechter", sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). "Die neuen Regeln stärken insbesondere die schwächeren Verkehrsteilnehmer."

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