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AKK-Nachfolge - CDU-Vorsitz: Laschet und Söder für Teamlösung

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In der Union wird ein Vorschlag für Kramp-Karrenbauers Nachfolge immer beliebter: Anstatt einer Einzelperson soll es doch lieber ein Vorsitz-Team sein.

Bei der Suche nach dem Nachfolger für CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer drängen immer mehr Spitzenpolitiker aus der Union auf eine Teamlösung. "Alles, was ein Team ist, was die unterschiedlichen Fähigkeiten der unterschiedlichen Akteure mit einbezieht - und das müssen auch noch ein paar mehr sein als die drei, die gerade genannt werden - tut der CDU als Volkspartei gut", sagte CDU-Vize Armin Laschet am Montag in Aachen.

Ähnlich sehen das auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, CDU-Vize Thomas Strobl und CSU-Chef Markus Söder. Eine Doppelspitze wie bei der SPD und den Grünen sei für Laschet eher keine Option, "aber unterschiedliche Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Aufgaben, das kann ich mir vorstellen".

CDU-Kanzlerkandidat soll eng mit CSU abgesprochen werden

Der künftige Kanzlerkandidat könne - auch hier ist sich Laschet mit Söder einig - nur in Absprache mit der CSU bestimmt werden:

Alles, was wir tun, muss eng mit der CSU abgestimmt werden.
Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens

Ungeachtet der offenen Führungsfrage in der CDU ist die Union nach Ansicht von Markus Söder derzeit aber weder inhaltlich noch strategisch gut auf die Bundestagswahl vorbereitet. Der bayerische Ministerpräsident sprach sich dafür aus, dass sich die Präsidien von CDU und CSU zeitnah treffen: "Denn wir müssen jenseits der Personalfrage dringend darüber reden, wie die Strategiefragen zu diskutieren sind."

Die Union brauche Programme für die Zeit nach 2021. Erst Ende des Jahres oder sogar erst Anfang 2021 solle dann die Kür des Kanzlerkandidaten erfolgen.

AKK will mit allen Kandidaten für den Parteivorsitz sprechen

Noch-Parteichefin Kramp-Karrenbauer will in dieser Woche mit den drei Kandidaten Laschet, Spahn und Merz sprechen und bis Rosenmontag einen Fahrplan vorlegen. Söder forderte die CSU zur Zurückhaltung in der CDU-Chefpostendebatte auf, seine Partei könne aber mit jedem gut leben. "Das ist Sache der CDU."

Die GroKo aufzulösen - und damit Neuwahlen vorzuziehen - hält Söder für keine gute Idee. "Ich glaube, die Wähler würden es nicht gut finden, wenn man aus taktischen Erwägungen die Regierungszeit der Bundeskanzlerin bewusst verkürzen würde." Angela Merkel (CDU) sei international wie bei der deutschen Bevölkerung die angesehenste Politikerin.

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