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Angebot des CDU-Wahlverlierers - Merz will Minister werden - Merkel lehnt ab

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Friedrich Merz will Wirtschaftsminister werden - in der aktuellen Regierung. Nach der verlorenen Wahl um den CDU-Vorsitz schlug er das Armin Laschet vor. Die Kanzlerin lehnte ab.

CDU - Friedrich Merz am Rednerpult
Quelle: Reuters

Der in der Wahl zum CDU-Chef unterlegene Friedrich Merz ist bereit, den Posten des Bundeswirtschaftsministers zu übernehmen. "Dem neuen Parteivorsitzenden habe ich angeboten, in die jetzige Bundesregierung einzutreten und das Bundeswirtschaftsministerium zu übernehmen", schrieb Merz auf Twitter.

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Für die Ernennung der Bundesminister ist allerdings nicht der neue CDU-Chef Laschet direkt verantwortlich, sondern Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Sie schlägt einen Kandidaten vor, der anschließend von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ernannt wird. Wirtschaftsminister ist derzeit Peter Altmaier (ebenfalls CDU).

Merkel plant keine Kabinetts-Umbildung

Doch Merkel will ihr Kabinett nicht umbilden. "Die Bundeskanzlerin plant keine Regierungsumbildung", sagte ein Regierungssprecher am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Sehen Sie hier die Antrittsrede von Armin Laschet als CDU-Chef in ganzer Länge.

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3 min
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Zugleich begründete Merz, warum er nicht für das CDU-Präsidium kandidiert habe. "Die CDU kann nicht nur von Männern aus Nordrhein-Westfalen geführt werden", sagte Merz. "In das Präsidium wären bei meiner Bewerbung noch weniger Frauen gewählt worden. Ich habe mich deshalb entschlossen, zugunsten der Frauen auf eine Kandidatur zu verzichten."

Merz fordert Anhänger auf, Laschet zu unterstützen

Merz forderte seine Anhänger auf, Laschet als neuen Parteivorsitzenden zu unterstützen. "Armin Laschet hat jetzt die ganze Unterstützung der Partei verdient. Und deshalb sollten ihn auch alle Delegierten in der schriftlichen Schlussabstimmung wählen", sagte Merz. Wichtig sei nun vor allem die inhaltliche Vorbereitung der Wahlen des Jahres 2021.

"Die Sachfragen stehen jetzt im Vordergrund", betonte der Wirtschaftspolitiker und stellvertretende Vorsitzende des CDU-Wirtschaftsrates. Bei der Frage, wer nun Kanzlerkandidat der Union werden solle, antwortete Merz ausweichend und verwies auf die Abstimmung zwischen CDU und CSU. "Das müssen die beiden Parteivorsitzenden besprechen und einen Vorschlag machen", sagte er.

Rückendeckung für Altmaier

Aus Altmaiers Ministerium kam am Samstag Gegenwind für den Vorschlag von Friedrich Merz.

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Sehen Sie hier die Rede von Friedrich Merz auf dem Parteitag in ganzer Länge - vor der Wahl zum CDU-Vorsitzenden.

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