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Erste Bewerbungen um CDU-Vorsitz eingegangen

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Machtkampf um Parteispitze - Erste Bewerbungen um CDU-Vorsitz eingegangen

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Die CDU braucht einen neuen Chef - und das möglichst bald, fordern viele in der Union. Erste Bewerbungen sind zwar eingegangen. Doch die Favoriten Merz und Laschet schweigen noch.

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer verlässt ein Rednerpult im Konrad-Adenauer-Haus, der Parteizentrale der CDU in Berlin.
CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer: Wer wird ihr Nachfolger?
Quelle: dpa

In der CDU-Parteizentrale haben sich erste Interessenten für den Parteivorsitz gemeldet. "Es sind bislang zwei Initiativbewerbungen aus der CDU-Mitgliedschaft eingetroffen", sagte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die beiden Bewerber seien jedoch nicht bundesweit bekannt.

Die Favoriten für die Nachfolge von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer halten sich dagegen weiterhin bedeckt. Kramp-Karrenbauer sagte im ZDF-Interview, dass sie "in der nächsten Woche Einzelgespräche" mit "potenziellen Bewerbern" führen werde.

Nach den Gesprächen wolle sie die CDU-Spitzengremien informieren, sagte Kramp-Karrenbauer. Dort entscheide man gemeinsam über das weitere Vorgehen. Das erklärte Ziel seien "Entscheidungen bis zur Sommerpause".

Mehr Verantwortung wagen: Im Interview mit dem ZDF spricht Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz über die Rolle Deutschlands.

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Die Favoriten: Merz, Laschet und Spahn

Als Favorit für den Parteivorsitz gilt der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz. Eine definitive Festlegung in der Öffentlichkeit hat er zwar bislang vermieden. Aus seinem engsten Umfeld heißt es aber, er sei zu einer Kandidatur entschlossen.

Neben Merz werden auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet und Gesundheitsminister Jens Spahn als aussichtsreiche Kandidaten gehandelt. Auch sie halten sich bislang aber bedeckt.

Nach dem angekündigten Rückzug der CDU-Parteivorsitzenden kommen erste Kandidaten aus der Deckung: Jens Spahn will wohl kandidieren, offensichtlich auch Friedrich Merz. Kramp-Karrenbauers Zeitplan zum Wechsel an der CDU-Spitze steht in der Kritik.

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Laschet erklärte am Freitagabend bei einer CDU-Veranstaltung im hessischen Kelkheim, er werden "nicht einmal eine Andeutung" zu diesem Thema machen.

Die Vorsitzende redet kommende Woche mit allen Dreien und danach wird sich zeigen, wie gehen wir diesen Weg und vor allem mit welchem Zeitplan.
NRW-Ministerpräsident Laschet

CDU-Fraktionschef fordert Sonderparteitag

Der rheinland-pfälzische CDU-Fraktionschef Christian Baldauf plädierte erneut dafür, vor der Sommerpause auf einem Sonderparteitag zu einer Lösung zu kommen. "Ich halte das für dringend geboten, damit wir uns wieder wichtigen inhaltlichen Fragen zuwenden können", sagte der stellvertretende Landesvorsitzende, der auch CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2021 ist.

Vor allem die CSU hatte in den vergangenen Tagen gefordert, zügig über die offenen personellen und inhaltlichen Fragen zu entscheiden.

CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer hatte am Montag den Verzicht auf ihre Kanzlerkandidatur erklärt. Auch für die Parteispitze will sie nicht mehr kandidieren.

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