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CDU plant Sonderparteitag am 25. April

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Präsidium bestätigt - CDU plant Sonderparteitag am 25. April

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Die CDU will einen Sonderparteitag für die Wahl des neuen Vorsitzenden einberufen - und zwar bereits Ende April. In der Union hatte es zuvor Kritik am Zeitplan von AKK gegeben.

Die CDU will ihren neuen Vorsitzenden angeblich auf einem Sonderparteitag im Frühling wählen. Auch das Debakel bei der Hamburger Bürgerschaftswahl und die Lage in Thüringen sollen Thema sein.

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Ein Großteil der CDU-Parteispitze würde gerne eine Kampfkandidatur um den Posten des CDU-Vorsitzenden vermeiden. Die Wahl selbst soll jedoch früher als geplant erfolgen: Voraussichtlich am 25. April 2020 will die CDU auf einem Sonderparteitag in Berlin ihren neuen Vorsitzenden wählen.

Ob es dann die von vielen erhoffte Teamlösung für den künftigen Parteivorsitz geben wird, ist unklar. Sie stand am Montag offenbar auf der Kippe. Eine solche Lösung ohne eine Kampfkandidatur sei weiterhin ein Ziel, die Chancen seien aber ungewiss, hieß es aus der Partei. Mit Teamlösung in einer Art Spitzenformation ist eine vorherige Absprache der Kandidaten gemeint, um Kampfkandidaturen zu vermeiden.

Kramp-Karrenbauer traf sich zu Beratungen - unter anderem mit Laschet

Bereits vor der Präsidiumssitzung hat sich die scheidende CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer mit einem engen Führungskreis im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin getroffen. Dazu zählten ihre Stellvertreter - darunter auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet.

Bereits auf einem Sonderparteitag der CDU im Frühling könnte ein neuer Parteivorsitz gewählt werden. ZDF-Korrespondent Mathis Feldhoff über die Pläne der Christdemokraten.

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Laschet gilt neben Ex-Fraktionschef Friedrich Merz und Gesundheitsminister Jens Spahn und dem ehemaligen Umweltminister Norbert Röttgen als möglicher Kandidat. Als einziger hat bisher Röttgen seine Kandidatur offiziell angemeldet. Merz und Röttgen gehören den CDU-Spitzengremien nicht an.

Bei den Beratungen soll es auch um die Frage gehen, wie man sich künftig gegenüber der Linkspartei und der AfD positioniert. Die Parteispitze hat sich bislang klar gegen jede Zusammenarbeit mit AfD und Die Linke ausgesprochen.

Julia Klöckner: Keine Kampfkandidatur um CDU-Vorsitz

CDU-Vize Julia Klöckner sprach sich erneut für eine Lösung der Führungskrise der Partei ohne Kampfkandidaturen aus. "Eine Teamlösung halte ich für richtig. Aber das wird nur funktionieren, wenn nicht jeder als Bedingung formuliert, dass er die Nummer eins ist. Das wird sicherlich nicht gut funktionieren", sagte sie vor Beginn der Beratungen der CDU-Führungsgremien.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) erwartet eine schnelle Lösung der Führungskrise. "Wir werden relativ rasch nach meiner Überzeugung die Dinge klären", sagte er bei seinem Eintreffen an der Parteizentrale in Berlin. Auf die Frage, ob er an eine Teamlösung glaube, sagte Bouffier: "Ich glaube an den lieben Gott. Und ansonsten müssen wir sehen, dass wir Ordnung kriegen." Er ergänzte: "Ich gehe davon aus, dass wir heute Entscheidungen treffen."

Ich gehe davon aus, dass wir heute Entscheidungen treffen.
Volker Bouffier, Hessischer Ministerpräsident

Erneut erteilte Bouffier einer Zusammenarbeit mit der Linkspartei in Thüringen eine klare Absage. "Es bleibt dabei, wir haben mit der AfD nichts zu tun. Mit denen machen wir auch nichts. Aber daraus folgt ja nicht automatisch, dass wir dann mit den Linken etwas machen", sagte er. Am besten für Thüringen sei einen rasche Neuwahl.

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