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Fahrplan mit Vorsitz-Kandidaten beschlossen

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Vorbereitung auf CDU-Parteitag - Fahrplan mit Vorsitz-Kandidaten beschlossen

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CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer hat mit den drei Vorsitz-Kandidaten einen Fahrplan bis zum CDU-Parteitag im Dezember beschlossen. Geplant sind Vorstellungsrunden und Livestreams.

Friedrich Merz, Norbert Röttgen, Armin Laschet
Friedrich Merz, Norbert Röttgen oder Armin Laschet - wer gewinnt im Dezember das Rennen um den CDU-Parteivorsitz?
Quelle: dpa

Am 4. Dezember will die CDU einen neuen Parteivorsitz wählen - doch zehn Wochen vor dem Parteitag ist der Machtkampf in der CDU unübersichtlich. Heute hat CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer mit den drei Kandidaten Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen über das weitere Prozedere bis hin zum Parteitag beraten. Die CDU will den Mitgliedern, den Medien und der Öffentlichkeit die Chance geben, die drei Kandidaten kennenzulernen. Die Planung bis zum Parteitag im Überblick:

Zwei öffentliche Live-Talks mit Laschet, Merz und Röttgen

  • Erster Talk ist in der Kalenderwoche 45 geplant
  • Zweiter Talk ist in der Kalenderwoche 48 geplant
  • Dauer: circa 90 Minuten
  • Live-Übertragungen unter anderem auf cdu.de, YouTube und im Fernsehen

Coronabedingt wird es kein Live-Publikum geben. Vorab sollen die Parteimitglieder Fragen an die Kandidaten stellen, die dann live besprochen werden.

Brief der Kandidaten an Mitglieder

  • In der Kalenderwoche 46 wenden sich die Kandidaten per E-Mail mit einem persönlichen Brief an die CDU-Mitglieder

Drei individuelle, CDU-interne Einzelgespräche

  • In der Kalenderwoche 47 kann jeder Kandidat in einem Live-Talk mit CDU-Mitgliedern diskutieren
  • Dauer: circa 60 Minuten

CDU Live ist ein Format, bei dem CDU-Mitglieder live und exklusiv mit bekannten Politikern über aktuelle Themen diskutieren können. Vorab und während des Talks können Parteimitglieder Fragen an die Kandidaten stellen.

Vorstellung der Kandidaten auf CDU.de

  • Informationen über die Kandidaten finden Interessierte fortwährend auf cdu.de
Das CDU-Präsidium kam zusammen - hier Gesundheitsminister Spahn.

Wahl des neuen Vorsitzenden -
CDU-Spitze hält an Termin für Parteitag fest
 

Die CDU will noch in diesem Jahr einen neuen Parteivorsitzenden wählen. Der Parteitag dazu soll trotz Corona wie geplant stattfinden.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz hatten die CDU-Zentrale nach der Runde mit Kramp-Karrenbauer ohne Kommentar verlassen. Der CDU-Außenexperte Norbert Röttgen sprach von einem guten, sachlichen Gespräch.

Auch die CDU-Chefin zeigte sich nach dem Treffen zuversichtlich: "Wir hatten ein gutes und konstruktives Gespräch über den weiteren Weg bis zum Parteitag. Die Partei will einen fairen Wettbewerb. Ich bin mir sicher, dass das mit den drei Kandidaten und den besprochenen Formaten gut gelingt".

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak betonte, dass die Parteizentrale nun intensiv mit der Detailplanung der Veranstaltungen beginnen werde.

Die digitalen Formate sind eine sehr gute Lösung - in Zeiten von Corona -, um allen Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, mit den Kandidaten zu diskutieren.
Paul Ziemiak, CDU-Generalsekretär
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