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Lage in Hongkong - Auswärtiges Amt lädt Chinas Botschafter ein

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Berlin ist besorgt: Chinas umstrittenes Sicherheitsgesetz könne Hongkongs Autonomie untergraben. Heute wurde der chinesische Botschafter zum Gespräch ins Außenministerium geladen.

Das Sicherheitsgesetz für Hong Kong wird von vielen Seiten kritisiert – nun auch von der Bundesregierung. ZDF-Korrespondentin Shakuntala Banerjee mit einer Einschätzung.

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Das Auswärtige Amt hat den chinesischen Botschafter in Berlin am Freitag zu einem Gespräch eingeladen, um ihm die Sorgen über die Folgen des umstrittenen Sicherheitsgesetzes für Hongkong mitzuteilen.

"Der chinesische Botschafter Wu Ken war heute zu einem Gespräch ins Auswärtige Amt eingeladen. Dort hat ihm Staatssekretär Miguel Berger nochmals die Position der Bundesregierung erläutert", hieß es.

Diese habe wie auch andere EU-Partnern mehrfach Besorgnis darüber geäußert, dass das Gesetz die weitgehende Autonomie Hongkongs ernsthaft untergraben und sich nachteilig auf die Unabhängigkeit der Justiz und die Rechtsstaatlichkeit auswirke.

Chinas neues Sicherheitsgesetz für Hongkong tritt in Kraft. Einige tausend Bürger protestieren. Der Künstler und Aktivist Kacey Wong hat eine eindringliche Mahnung: "Es ist der Schatten, der auch Euch folgt und den Westen einholen wird."

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Festnahmen auf Grundlage des Sicherheitsgesetzes

Das von Peking durchgesetzte Sicherheitsgesetz gilt als Einschnitt in die Autonomie der Finanzmetropole und früheren britischen Kronkolonie Hongkong, die ihr bei der Übergabe an China 1997 nach dem Prinzip "Ein Land - zwei Systeme" für mindestens 50 Jahre zugesagt worden war.

Das Gesetz sieht lebenslange Haft als Höchststrafe für zahlreiche Vergehen vor, die Chinas Behörden als Subversion, Abspaltung und Terrorismus werten. Auf seiner Grundlage wurden bereits mindestens zehn Menschen festgenommen, darunter ein 15-Jähriger. Die Bundesregierung hatte ihre Sorge geäußert, dass das Gesetz das zugesagte Prinzip "Ein Land - zwei Systeme" unterläuft.

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