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Provokationen aus Peking - China provoziert erneut Taiwans Luftabwehr

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Erneut sind Kampfjets der chinesichen Luftwaffe in den taiwanesischen Luftraum eingedrungen. Bereits gestern hatten 39 Flugzeuge aus China die Luftabwehr Taiwans provoziert.

Chinesischer J-16-Kampfjet der Volksrepublik China
Chinesischer J-16-Kampfjet der Volksrepublik China.
Quelle: dpa

Chinesische Militärflugzeuge haben auch am Sonntag wieder die taiwanische Luftabwehr provoziert. Nachdem bereits in den zwei Tagen zuvor eine Rekordzahl chinesischer Militärjets in Taiwans Identifikationszone für die Luftverteidigung (ADIZ) eingedrungen war, berichtete das Verteidigungsministerium in Taipeh, dass am Sonntag tagsüber erneut 16 chinesische Flugzeuge die Luftverteidigung auf die Probe gestellt hätten.

Am Samstag waren es insgesamt 39 - soviel wie nie zuvor an einem Tag. Am Freitag, dem chinesischen Nationalfeiertag, wurden 38 gezählt.

China beharrt auf Wiedervereinigung mit Taiwan

Mit den Aktionen verstärkt Peking den Druck auf die USA und die Regierung in Taipeh, die unter Präsidentin Tai Ing-wen auf Distanz zu Peking geht. Das Vorgehen stieß in Taipeh und Washington auf Kritik.

Die kommunistische Führung Chinas sieht das heute demokratische Taiwan, das sich 1949 vom Festland abspaltete, als "untrennbaren" Teil der Volksrepublik an, obwohl es nie dazu gehört hat. Es droht mit einer gewaltsamen Eroberung, um eine "Wiedervereinigung" zu erreichen.

China hat im März dieses Jahres einen Nationalen Volkskongress abgehalten und dort verstärkt autoritäre Tendenzen gezeigt.

Beitragslänge:
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USA versorgen Taiwan mit Waffen

Die USA haben sich der Verteidigungsfähigkeit Taiwans verpflichtet und liefern Waffen an die Inselrepublik. Unter den Militärflugzeugen waren am Sonntag wieder Kampfjets vom Typ J-16 und Su-30 sowie Frühwarnflugzeuge und Transportmaschinen.

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