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Gespräch mit USA - China: Mehr Kooperation, mehr Klimaschutz

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Für den Kampf gegen den Klimawandel will China eine gute Zusammenarbeit mit den USA. Die USA müsse aber Entgegenkommen zeigen, fordert der chinesische Außenminister Wang Yi.

Auf diesem Foto des US-Außenministeriums nimmt der US-Sondergesandte für Klima des Präsidenten, John Kerry, am Mittwoch, den 1. September 2021, per Videolink in Tianjin, China, an einem Treffen mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi teil.
Wang warnte Kerry, sich verschlechternde Beziehungen zwischen den USA und China könnten die Zusammenarbeit im Hinblick auf den Klimawandel untergraben.
Quelle: ap

Die Kooperation zwischen China und den USA im Kampf gegen den Klimawandel erfordert aus chinesischer Sicht eine Verbesserung der angespannten Beziehungen zwischen beiden Mächten.

Schlechte Beziehungen zwischen USA und China

"Eine größere strategische Fehlkalkulation der USA hat zu einer plötzlichen Verschlechterung der Beziehungen in den vergangenen Jahren geführt", sagte Außenminister Wang Yi nach amtlichen Angaben vom Donnerstag in einem Video-Gespräch mit dem US-Klimabeauftragten John Kerry, der zum zweiten Mal in fünf Monaten China besucht.

Die USA und China wollen gemeinsam entschlossen gegen den Klimawandel vorgehen. Das teilten beide Länder in einer Erklärung mit.

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Die USA müssten Entgegenkommen zeigen, sagte Wang Yi:

Der Ball ist im amerikanischen Feld.
Wang Yi, chinesischer Außnminister

Die amerikanische Seite sollte aufhören, China "als Bedrohung und Rivalen" zu sehen. Auch müssten sie davon absehen, "China überall in der Welt einzudämmen und zu unterdrücken".

Von US-Seite werde die Kooperation mit China im Kampf gegen den Klimawandel gerne als "Oase" in den Beziehungen beschrieben, die sich aber nicht lange halten lasse, betonte Wang Yi.

China und USA produzieren am meisten CO2

Kerry drängte China als größten Produzenten von schädlichen Klimagasen, "zusätzliche Schritte zur Verringerung der Emissionen zu ergreifen". Die Klimakrise müsse "mit aller gebotenen Ernsthaftigkeit und Dringlichkeit" angegangen werden, zitierte ihn das amerikanische Außenministerium. Nach China sind die USA die zweitgrößten Kohlendioxidproduzenten, so dass den beiden größten Volkswirtschaften eine besondere Rolle im Kampf gegen die Erderwärmung zukommt.

In China will Kerry, der zuvor Japan besucht hatte, auch im Gespräch mit seinem chinesischen Konterpart Xie Zhenhua den Klimagipfel im November in Glasgow vorbereiten. Da Chinas Hauptstadt in der Pandemie besonders geschützt ist und Kerry anders als normale Reisende bei der Ankunft keine drei Wochen Quarantäne absolviert hat, finden seine Gespräche in Tianjin rund eineinhalb Autostunden von Peking statt. Zuletzt war der US-Klimabeauftragte im April in Shanghai.

Kritik des US-Klimabeauftragten - Kerry: "Jedes Land muss mehr machen" 

Der US-Klimabeauftragte Kerry kritisiert, zu viele Staaten hätten zu wenig Ambitionen, die Klimaziele umzusetzen. Den Vorwurf, die USA seien gegen CO2-Zölle, relativiert er im ZDF.

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