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FAQ

17.000 Warnungen an einem Tag - Was tun, wenn die Corona-App rot ist?

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Fast 17.000 Menschen haben am Mittwoch einen positiven Test in der App gemeldet. Was sollten Betroffene tun, wenn die App rot ist? Und wie kommt man an einen kostenlosen PCR-Test?

In den aktuellen Debatten zur Eindämmung der vierten Corona-Welle geht es um viel, aber kaum noch um die zur Pandemie-Bekämpfung entwickelten Apps. Was bringen die Corona-Warn- und Luca-App?

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Rote Warnung - bin ich jetzt infiziert?

Kann sein, muss aber nicht. Eine rote Warnung bedeutet, dass Ihr Handy mindestens zehn Minuten lang einem anderen Handy nahe gekommen ist, dessen Besitzer inzwischen Corona hat. Ob Sie dabei eine FFP2-Maske getragen haben oder ob die Begegnung an der frischen Luft passiert ist, weiß die App nicht.

Es ist also gut möglich, dass Sie nicht infiziert sind, weil Sie sich an Abstands- und Hygieneregeln gehalten haben. Um das besser einschätzen zu können, teilt Ihnen die App, die inzwischen knapp 40 Millionen Mal runtergeladen wurde, seit Kurzem mit, an welchem Tag die Risikobegegnung war. Sind Sie an dem Tag Bus gefahren? Oder waren Sie drei Stunden in einem Meeting in einem Innenraum?

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Was tun, wenn die Corona-App "rot" ist?

Egal, ob Sie geimpft oder ungeimpft sind: Die App empfiehlt eine freiwillige Selbstquarantäne. Also: Gehen Sie nach Hause beziehungsweise bleiben Sie zu Hause und halten Sie Abstand zu Mann, Frau, Kindern, Mitbewohnern - auch wenn Sie keine Symptome haben.

Sie haben Anspruch auf einen kostenlosen Test, sagt eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums zu ZDFheute. Laut Testverordnung kann jeder und jede mit einer roten Warnmeldung einen kostenlosen PCR-Test machen. Für Geimpfte kann auch ein Antigen-Schnelltest reichen. Ist er negativ, kann man zum Beispiel am nächsten Tag wieder arbeiten gehen.

Die Ministerpräsidenten und Olaf Scholz beraten am Freitag über die Corona-Lage. Im Raum steht eine Lockerung der Quarantäneregeln und eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen.

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Wie komme ich an einen PCR-Test?

Dazu müssen Sie in ein offizielles Testzentrum gehen, in Berlin sind das zum Beispiel diese elf landeseigenen Zentren. Eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums empfiehlt:

Selbstständig zu einem Testcenter gehen, rote Kachel vorzeigen und dort einen Test machen.
Sprecherin Gesundheitsministerium

Allerdings gibt es in den sozialen Netzwerken Berichte, die Schlangen vor offiziellen Testzentren seien inzwischen ziemlich lang. Außerdem lassen PCR-Testergebnisse manchmal länger als 48 Stunden auf sich warten.

Und ganz so eindeutig ist die Lage dann doch wieder nicht. Zwar gibt es den Anspruch auf einen kostenlosen Test, aber: "Das muss nicht notwendigerweise ein PCR-Test sein", heißt es auf der Internetseite der Corona-Warn-App in Bezug auf Geimpfte. Fazit: Ein PCR-Test ist im Moment manchmal auch Glückssache.

Gesundheitsminister Lauterbach schließt es aus, dass in Deutschland, ähnlich wie in Frankreich, Klinikpersonal trotz positiver Tests arbeiten wird. Außerdem sieht er den Einsatz von Masken in Schulen als beste Schutzmaßnahme gegen die Omikron-Variante.

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Wann wird die App wieder "grün"?

Das passiert von alleine am 15. Tag nach der Risikobegegnung. Sie können die App nicht selber auf "grün" stellen - zum Beispiel, weil Sie inzwischen ein negatives Testergebnis haben.

Hatten Sie also am 1. Januar einen Kontakt, wird die App am 16. Januar automatisch wieder grün. Vorausgesetzt, Sie hatten am 5. Januar nicht noch eine weitere Risikobegegnung im Bus oder im Fitnessstudio. Dann würde die App erst am 20. Januar grün.

Auf der Illustration ist eine Frau zu sehen, die beide Arme zur Schulter zieht. Über der linken Hand schwebt ein Symbol mit Daumen runter, über der rechten Hand schwebt ein Symbol mit Daumen hoch.

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Erkennt die App meine Drittimpfung nicht?

Im Moment verschickt die App neben Warnmeldungen auch Impf-Benachrichtigungen. Wer zum Beispiel eine Zweitimpfung Anfang Juli hatte, kann Anfang Januar eine Push-Benachrichtigung bekommen mit der Empfehlung, die Impfung aufzufrischen. Und zwar auch dann, wenn er oder sie inzwischen bereits eine Drittimpfung bekommen hat.

Das kann passieren, wenn bei der Drittimpfung nicht exakt die persönlichen Daten erfasst wurden wie bei der Zweitimpfung. Beispiel: Auf dem ersten Impfzertifikat steht auch Ihr zweiter Vorname, auf dem Zertifikat der Drittimpfung allerdings nicht. Dann gilt: Push-Benachrichtigung ignorieren und freuen, dass man bereits geboostert ist.

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