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Stiko-Chef zu Astrazeneca - "Ich verstehe den Vertrauensverlust"

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Stiko-Chef Mertens kann den Vertrauensverlust in Astrazeneca nachvollziehen, hält ihn aber für ungerechtfertigt. Für die Zweitimpfungen werde es zeitnah eine Empfehlung geben.

Die Überwachung des Impfstoffs durch das Paul-Ehrlich-Institut hat gut funktioniert, sagt Stiko-Chef Mertens. Deshalb war es richtig, die Anwendung von Astrazeneca einzuschränken.

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Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt Astrazeneca ohne Einschränkungen nur noch für über 60-Jährige. In Deutschland seien in der Zwischenzeit sehr viele Menschen geimpft worden, erläuterte der Stiko-Chef Thomas Mertens im ZDF.

Mertens: "Überwachung hat gut funktioniert"

Das Paul-Ehrlich-Institut habe diese Impfungen überwacht und festgestellt, dass es "ein gewisses Risiko in einer bestimmten Altersgruppe ganz vorwiegend für Frauen bislang gibt, an einer schweren Nebenwirkung zu erkranken". Gemeint sind die Sinusvenethrombosen. "Die Tatsache, dass diese Überwachung sehr gut funktioniert hat ist ja zunächst positiv." Daher habe die Stiko die Empfehlung angepasst.

Ich verstehe den Vertrauensverlust. Allerdings ist er trotzdem ungerechtfertigt.

In der Wissenschaft sei es eben so, dass man auf der Basis vorliegender Daten "etwas entscheiden, etwas beraten und etwas bewerten kann".

Astrazeneca - Merkel: "Jedem Verdacht wird nachgegangen" 

Der Astrazeneca-Impfstoff soll vorwiegend an Personen ab 60 Jahren verimpft werden. Kanzlerin Merkel lobt den Beschluss, man müsse jedem Verdacht nachgehen, das schaffe Vertrauen.

Videolänge
21 min

Empfehlung für Zweitimpfungen im April

Die Stiko werde in den kommenden drei Wochen alle Daten, die es zu diesen Fällen gäbe, zusammentragen und bewerten. Mertens sagte: "Ich kann Ihnen versichern, dass wir, bevor der April zu Ende ist, für alle die dann vor der zweiten Impfung stehen, eine Empfehlung geben werden, die ..."

... sowohl den Schutz vor Covid-19 ermöglicht und auch die Sicherheit bei den Geimpften im Hinblick auf den Impfstoff gewährleistet.

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