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Gesundheitsminister-Beschluss - Das gilt jetzt für Astrazeneca-Impfungen

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Die Gesundheitsminister folgen der Empfehlung der Ständigen Impfkommission. Demnach soll der Astrazeneca-Impfstoff in der Regel nur noch an Menschen ab 60 Jahren verimpft werden.

Die Überwachung des Impfstoffs durch das Paul Ehrlich Institut hat gut funktioniert, sagt Stiko-Chef Mertens. Deshalb war es richtig, die Anwendung von Astrazeneca einzuschränken.

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Vorsichtshalber soll der Impfstoff von Astrazeneca ab 31. März in der Regel nicht mehr an unter 60-Jährige verimpft werden. Mit dieser Entscheidung folgt die Gesundheitsministerkonferenz einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko). Diese hatte nach dem Auftreten weiterer vergleichbarer Fälle von Hirnvenenthrombosen vorwiegend bei jüngeren Frauen eine solche Empfehlung ausgesprochen.

Impfung für Jüngere weiter möglich

Das bedeutet, dass Menschen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, mit Astrazeneca geimpft werden können. Den Ländern steht es daher frei, nun bereits auch die 60- bis 69-Jährige in ihre Impfkampagne miteinzubeziehen. Dies gibt die Möglichkeit, diese besonders gefährdete und zahlenmäßig große Altersgruppe angesichts der wachsenden dritten Welle nun schneller zu impfen.

Ein Einsatz unterhalb dieser Altersgrenze bleibt jedoch weiter möglich. Dies liegt im ärztlichen Ermessen, nach individueller Risikoanalyse und ist die Entscheidung der impfwilligen Person nach sorgfältiger Aufklärung, heißt es in dem Beschluss der Gesundheitsminister, der dem ZDF vorliegt.

Dies soll grundsätzlich in den Praxen niedergelassener Ärzte erfolgen.

Astrazeneca ist für Ältere ein sehr effektiver und guter Impfstoff, sagt Wissenschaftsjournalist Dr. Specht. Es sei aber in Ordnung ihn für unter 60-jährige nicht mehr einzusetzen

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Zweitimpfung mit Astrazeneca möglich, Stiko prüft

Mit der Astrazeneca-Impfung wurde in Deutschland Anfang Februar begonnen: Da die Zulassung einen Abstand von bis zu zwölf Wochen bis zur Zweitimpfungen vorsieht, besteht in jedem Fall eine Schutzwirkung bis Anfang Mai.

Es liegt aber beim Geimpften, ob er sich die Zweitimpfung mit Astrazeneca verabreichen lassen möchte, immer nach sorgfältiger Aufklärung und ärztlichem Ermessen sowie individueller Risikoanalyse.

Außerdem ist die Stiko angehalten, zu klären, ob eine Zweitimpfung mit einem anderen Impfstoff empfohlen werden sollte. "In jedem Fall wird sichergestellt, dass alle Zugang zu einem Impfschema mit in der EU zugelassenen Impfstoffen haben werden, um eine volle Schutzwirkung zu erreichen", heißt es in dem einstimmigen Beschluss.

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