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Corona-Impfstoff - AstraZeneca meldet 70-prozentige Wirksamkeit

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Der von der Universität Oxford und dem Pharmaunternehmen AstraZeneca entwickelte Corona-Impfstoff ist nach vorläufigen Studien zu 70 Prozent effektiv.

AstraZeneca
Der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca arbeitet gemeinsam mit der Uni Oxford an einem Corona-Impfstoff.
Quelle: imago images/ZUMA Wire

Mit dem britisch-schwedischen Pharmakonzern AstraZeneca hat ein weiteres Unternehmen positive Daten zu einem Corona-Impfstoff vorgelegt.

Das Vakzin vermeide mit im Mittel 70-prozentiger Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu erkranken, teilte das Unternehmen auf Basis von Daten aus der wichtigen Testphase III am Montag mit. Berücksichtigt wurden sowohl Daten bei einmaliger als auch zweifacher Impfung.

Spahn zeigt sich bezüglich des Corona-Impfstoff-Prozesses optimistisch. Der Bundesgesundheitsminister geht davon aus, dass noch in diesem Jahr erste Impfungen stattfinden können.

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Premier Johnson spricht von "aufregenden" Nachrichten

"Unglaublich aufregende Nachrichten, dass sich der Impfstoff aus Oxford in Studien als so wirksam erwiesen hat", erklärt der britische Premier Boris Johnson auf Twitter. "Es stehen noch weitere Sicherheitsprüfungen an, aber das sind fantastische Ergebnisse."

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Die Wirksamkeit der Vakzine von Pfizer/Biontech und Moderna liegt für Doppelimpfungen nach vorläufigen Daten bei rund 95 Prozent. Der AstraZeneca-Impfstoff kann den Angaben zufolge bei Kühlschranktemperaturen von zwei bis acht Grad aufbewahrt werden.

Experten schätzen die Ergebnisse als gut ein

"Die Ergebnisse der Studie sind ermutigend und vergrößern das Arsenal an wirksamen Impfstoffen für eine breite weltweite Impfkampagne," sagte Prof. Dr. Bernd Salzberger, Bereichsleiter Infektiologie am Universitätsklinikum Regensburg.

Auch Prof. Dr. Gerd Fätkenheuer, Leiter der Infektiologie der Uniklinik Köln ordnete die Ergebnisse der Studie ein: "Es werden Ergebnisse von zwei Studien berichtet, die mit unterschiedlichen Dosierungen durchgeführt wurden." Bei COV002 seien 2.741 Teilnehmern im Abstand von einem Monat eine halbe Dosis und dann eine volle Dosis verabreicht worden. Bei COV003 erfolgte die Impfung mit zwei vollen Dosen (8.895 Personen).

Insgesamt seien 131 COVID-19-Fälle in der Zwischenanalyse ausgewertet. "Der Impferfolg wird für COV002 mit 90 Prozent und für COV003 mit 62 Prozent angegeben. Wenn alle 11.636 Teilnehmer zusammengenommen werden, beträgt die Wirksamkeit 70 Prozent. Es werden keine schwerwiegenden Sicherheitsprobleme mit dem Impfstoff berichtet."

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EU hat sich AstraZeneca-Impfstoff gesichert

Der gemeinsam mit der Universität Oxford entwickelte AstraZeneca-Wirkstoff gehörte bereits seit Längerem zu den vielversprechenden Kandidaten: So hatte die EU bereits vorab bis zu 300 Millionen Dosen davon bestellt. Insgesamt haben verschiedene Länder bereits Milliarden Dosen bei AstraZeneca in Auftrag gegeben.

Der Wirkstoff AZD1222 beruht auf der abgeschwächten Version eines Erkältungsvirus von Schimpansen. Es enthält genetisches Material eines Oberflächenproteins, mit dem der Erreger Sars-CoV-2 an menschliche Zellen andockt.

Das Mittel wirkt zweifach: Es soll sowohl die Bildung von spezifischen Antikörpern als auch von T-Zellen fördern - beide sind für die Immunabwehr wichtig. Anders als die Impfstoffe der Mainzer Firma Biontech und des Pharmakonzerns Pfizer sowie der US-Firma Moderna gehört das britisch-schwedische Präparat nicht zu den mRNA-Impfstoffen.

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Gute Verträglichkeit bei Älteren

Die Oxford-Forscher hatten erst kürzlich im Fachmagazin "The Lancet" berichtet, dass ihr Impfstoff in klinischen Tests der Phase II auch bei Älteren gut wirkt. In der Phase-II-Studie habe es bei Teilnehmern sowohl unter als auch über 56 Jahren eine gute Immunantwort gegeben, schrieb das Team.

Das Vakzin sei von Älteren sogar besser vertragen worden als von Jüngeren. Den Angaben zufolge waren rund 240 der 560 gesunden Studienteilnehmer über 70 Jahre alt. Ältere Menschen haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf.

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