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Corona-Ausbruch in Provinz Hebei - China riegelt Millionenstädte ab

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China erlebt den größten Corona-Ausbruch seit Monaten. Die Behörden in der betroffenen Provinz Hebei greifen zu drastischen Maßnahmen und riegeln zwei Millionenstädte ab.

Die Millionenmetropole Shijiazhuang wurde isoliert, denn in kurzer Zeit sind dort mehr als 200 Corona-Fälle nachgewiesen worden. Die Behörden riefen den Kriegszustand aus.

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Nach dem größten Ausbruch des Coronavirus seit Monaten ergreifen die chinesischen Behörden hart durch, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

In der Provinz Hebei vor den Toren Pekings wurden am Freitag die elf Millionen Einwohner zählende Provinzhauptstadt Shijiazhuang und die Sieben-Millionen-Metropole Xingtai abgeriegelt. Die Bewohner dürfen die beiden Städte ohne besondere Erlaubnis nicht mehr verlassen. Auch wurden Wohngebiete abgesperrt.

In China sprechen sie nicht von einer zweiten Corona-Welle, sondern von einem zweiten Wuhan. In der Stadt Shijiazhuang wurde nach dem Lockdown sogar der Kriegszustand ausgerufen.

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Zudem verbot die Pekinger Stadtregierung alle größeren Versammlungen zum chinesischen Neujahrsfest, das am 12. Februar gefeiert wird. Die Zentralregierung und örtliche Behörden rieten dazu, zu dem wichtigsten Familienfest nicht wie sonst üblich in die Heimatdörfer zu reisen.

ZDF-Korrespondentin: China verfolgt "Null-Infektionen-Politik"

"Wo auch immer mehrere Infizierte auftreten, sind die Maßnahmen drastisch", berichtet ZDF-Korrespondentin Stefanie Schoeneborn. China habe von Anfang an eine Null-Infektionen-Politik mit radikalen Maßnahmen verfolgt. "Da werden auch die lokalen Behörden zur Verantwortung gezogen." Der aktuelle Corona-Ausbruch sei auch auf asymptomatische Fälle, falsche negative Corona-Tests zurückzuführen und vor allen Dingen Gruppenveranstaltungen.

Die chinesische Regierung reagiert mit drastischen Maßnahmen auf die zweite Corona-Welle. Massentests, Quarantäne und Lockdown – teilweise werden ganze Städte abgeriegelt.

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Die Zahl der Infektionen in Hebei stieg nach Angaben der lokalen Gesundheitsbehörden auf rund 300. Mehrere Millionen Menschen wurden bereits getestet. Allein am Freitag wurden 33 neue Infektionen und 39 asymptomatische Fälle gemeldet, während die Tests liefen.

Die Behörden hatten "den Kriegszustand" im Kampf gegen das Coronavirus ausgerufen. Dieser "Kriegszustand" werde so lange aufrechterhalten, bis es in der betroffenen Provinz keinen einzigen Infizierten mehr gebe, so Schoeneborn.

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Ursprung des neuen Corona-Ausbruchs unklar

Der Ursprung des neuen Ausbruchs ist unterdessen noch ungeklärt. Vor mehr als einem Jahr waren in der zentralchinesischen Metropole Wuhan die ersten Fälle mit dem Sars-CoV-2-Virus entdeckt worden. Seither haben sich weltweit 88 Millionen Menschen infiziert. Rund 1,9 Millionen sind an den Folgen gestorben. Nach einem anfänglich unzureichenden Umgang mit dem Virus haben Chinas Behörden seit Ende Januar 2020 scharfe Maßnahmen ergriffen.

Der zweite große Corona-Ausbruch in China ist unter anderem auf falsche negative Tests und asymptomatische Fälle zurückzuführen. Lokale Behörden werden zur Verantwortung gezogen.

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Die Pandemie wurde mit Quarantäne, Ausgangssperren, strenger Kontaktverfolgung und weitreichenden Einreisebeschränkungen unter Kontrolle gebracht. So hatte sich das Leben wieder normalisiert. Seit dem Sommer hatte China nur noch vereinzelt Infektionen verzeichnet.

Vor knapp einem Jahr informieren die Behörden in Wuhan die WHO über ein neuartiges Virus: Eines, das "nicht allzu ansteckend" sei. Eine Bürgerreporterin widersprach früh – und zeigte das wahre Gesicht der Pandemie. Nun soll sie für vier Jahre in Haft.

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Aktuelles zur Coronavirus-Krise

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