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Unter anderem in Bayern - Geimpfte und negativ Getestete gleichgestellt

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Komplett Geimpfte werden in einigen Bundesländern genauso behandelt wie auf Corona negativ getestete Personen. Der Bund berät darüber erst nächste Woche.

Maskenpflicht-Hinweis in Kulmbach (Bayern).
Maskenpflicht-Hinweis in Kulmbach (Bayern).
Quelle: Nicolas Armer/dpa

Vollständig Geimpfte werden in Bayern, Hessen, Berlin und Niedersachsen negativ auf Corona Getesteten gleichgestellt.

Nicht alle Einschränkungen fallen weg

Diese Länder setzen damit diesen Punkt früher um als der Bund. In der Praxis bedeutet dies, dass etwa Geimpfte mit einem vollständigen Impfschutz bei einem Friseurbesuch keinen negativen Coronatest vorweisen müssen. Privilegien wie der Zugang zu derzeit geschlossenen Einrichtungen, wie Schwimmbädern, sind aber nicht vorgesehen.

Die Menschen in Jerusalem genießen die Sonne in einem Café.

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In Deutschland mehren sich die Rufe nach Lockerungen für Geimpfte und Corona-Genesene. In anderen Ländern ist das längst Normalität, wie dieser globale Überblick zeigt.

von Katharina Thode

Wer zweimal geimpft sei und "nahezu ein Nullrisiko hat, muss wieder in seine zentralen Grundrechte zurückversetzt werden", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Die Grundrechte müssten so schnell es geht, zurückgegeben werden.

Bayern prescht vor

Beim Impfgipfel von Bund und Ländern am Montag hatte es noch keine Beschlüsse zum bundesweiten Umgang mit Geimpften und Genesenen und möglichen Erleichterungen bei den Corona-Beschränkungen für sie gegeben.

Fast die Hälfte der Corona-Todesopfer in Deutschland lebte in Pflegeheimen. Die hohe Zahl der Toten und Infizierten zeigt: Es gelang nicht, die Schwächsten zu schützen.

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Die Bundesregierung will nach einer Ankündigung von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kommende Woche einen Vorschlag machen, so dass eine Verordnung am 28. Mai vom Bundesrat beschlossen werden könnte.

Söder: Priorisierung könnte Ende Mai fallen

Die Impfpriorisierung könnte in Bayern schon Mitte bis Ende Mai aufgehoben werden. Das gab Söder (CSU) ebenfalls nach der Kabinettssitzung bekannt. Der Schwerpunkt solle auf Betrieben und Familien liegen.

Im Juni soll bewusst ein Angebot für junge Menschen gemacht werden:

Wir wollen dann die Abschlussklassen impfen, insbesondere Abiturienten und berufliche Abschlussklassen. der Mai wird ein heller Monat werden.
Markus Söder
Ein Baumdiagramm stellt dar, wie Herdenimmunität funktioniert: Eine mit dem Coronavirus infizierte Person hat Kontakt mit drei Personen, steckt aber nur eine an, weil die anderen beiden durch eine Impfung geschützt sind. Alle weiteren Kontakte der geimpften Personen sind nun vor einer Ansteckung geschützt - egal ob sie selbst geimpft sind oder nicht.

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