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Lockerung über Weihnachten - Braun: Guten Gewissens Großeltern besuchen

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Kanzleramtschef Braun hat dafür geworben, vorm Weihnachtsbesuch bei Verwandten in eine Vorquarantäne zu gehen. Dann könne man guten Gewissens die Großeltern besuchen.

Kanzleramtsminister Helge Braun erklärt, der Privatbereich sei der bedeutendste Ansteckungsbereich. Nur mit den verschärften Corona-Maßnahmen und den weiteren Kontaktbeschränkungen könne das Ziel erreicht werden, die Infektionszahlen zu senken.

Beitragslänge:
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Kanzleramtschef Helge Braun hat die vorübergehenden Lockerungen der Corona-Maßnahmen über die Weihnachtsfeiertage verteidigt. Man "habe sehr dafür geworben, dass Familien, die ältere und vulnerable Menschen treffen" eine Woche vor Heiligabend Zeit bekämen, um die Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

So könne man guten Gewissens zu den Großeltern gehen. Bremen und Thüringen behalten sich jedoch eine eigene Regelung vor.

Bund und Länder haben die Corona-Maßnahmen für den Dezember beschlossen. Der Teil-Shutdown wurde bis zum 20.12. verlängert, die Kontaktbeschränkungen verschärft. Die Maskenpflicht soll künftig auch vor Geschäften und auf belebten Plätzen gelten.
Quelle: ZDF

Braun: Einige Länder beenden Corona-Lockerung vor Silvester

Die Regelung, dass sich vom 23. Dezember bis 01. Januar zehn Personen aus beliebig vielen Haushalten treffen können, werde nicht zu größeren Silvesterpartys verleiten, glaubt Braun.

Bei der Lockerung solle es eher um die Weihnachtsfeiern gehen "nicht darum, dass es ausgelassene Silvesterfeiern" gibt. Einige Bundesländer würden sowieso die Lockerung der Regeln vor Silvester beenden.

Kanzlerin Merkel appelliert - "Ein besonderer Monat, der vor uns liegt" 

Kanzlerin Merkel hat die Verlängerung der Corona-Maßnahmen verteidigt und noch einmal den Zusammenhalt in der Bevölkerung beschworen. Sie prognostiziert Erleichterung ab 2021.

Videolänge
37 min

Kanzleramtschef hält 7-Tages-Inzidenz unter 50 für realistisch

Nach dem Corona-Gipfel zwischen Bund und Ländern bleibt weiterhin das Ziel, die 7-Tages-Inzidenz in Deutschland auf einen Wert unter 50 zu drücken. Das ist aus Sicht von Kanzleramtschef Braun auch realistisch. Länder mit deutlich schlimmerem Infektionsgeschehen als Deutschland wie Tschechien oder Belgien sei es gelungen dieses sehr deutlich zu senken.

"Deshalb ist das keineswegs ausgeschlossen", so Braun. Es komme vor alle darauf an, dass man im privaten Bereich Kontakte reduziere und sich an die Abstandsregeln halte.

Das Interview in voller Länge sehen Sie oben im Video.

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