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Corona-Neuinfektionen steigen - USA: Bidens Impfziel verspätet erreicht

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Fallzahlen, Krankenausweisungen oder Todesfälle - in den USA steigen derzeit all diese Zahlen an. Immerhin wurde jetzt das Impfziel von 70 Prozent der Erwachsenen erreicht.

Ein Mann lässt sich in Los Angeles gegen Corona impfen.
Seitdem die Zahl der Neuinfektionen ansteigt, lassen sich in den USA wieder mehr Menschen impfen.
Quelle: epa

Mit rund einem Monat Verspätung haben die USA das von US-Präsident Joe Biden ausgerufene Impfziel erreicht. Gleichzeitig steigt die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Land weiter an.

Mit Stand Montag haben 70 Prozent aller Erwachsenen mindestens eine Impfdosis erhalten, wie aus Daten der Gesundheitsbehörde CDC hervorgeht. "Wir haben genug Impfstoff für jeden Amerikaner, der einen haben möchte", sagte der Corona-Koordinator der Regierung, Jeff Zients. All diejenigen, die für eine Impfung in Frage kämen, müssten jetzt die Ärmel hochkrempeln und ihren Beitrag leisten.

Fast 50 Prozent der Amerikaner vollständig geimpft

Eigentlich sollte die 70-Prozent-Marke bereits am Unabhängigkeitstag am 4. Juli erreicht werden. Das Ziel wurde damals jedoch trotz zahlreicher Impfanreize und eines großen Vorrats an Impfstoffen verfehlt. In den USA sind bislang fast 50 Prozent der Gesamtbevölkerung von rund 330 Millionen Menschen vollständig geimpft, rund 58 Prozent haben mindestens die erste Spritze bekommen.

In den USA sind die Neuinfektionen drastisch gestiegen, fast 60.000 pro Tag wurden gemeldet. Zudem sind in den USA nur rund 49 Prozent der Menschen vollständig geimpft. Biden will durch besondere Anreize die Zahl der Zweitimpfungen erhöhen.

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Angesichts der rasch steigenden Zahl neuer Corona-Infektionen haben sich in den USA zuletzt wieder deutlich mehr Menschen impfen lassen. Im Durchschnitt der vergangenen Tage verzeichneten die USA rund 72.000 Neuinfektionen pro Tag.

Das entspreche einem Anstieg von 44 Prozent gegenüber der Vorwoche und liege über dem Spitzenwert des vergangenen Sommers, sagte Chefin der US-Gesundheitsbehörde CDC, Rochelle Walensky. Auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen und der Todesfälle steige an.

Obwohl wir mit dieser Pandemie unbedingt fertig sein wollen, ist Covid-19 eindeutig noch nicht mit uns fertig. Und so muss unser Kampf noch ein wenig länger dauern.
Rochelle Walensky, Chefin der US-Gesundheitsbehörde CDC

Gesundheitsbehörde warnt vor Delta-Variante

Walensky warnte die Menschen im Land vor der Delta-Variante, die "hochgradig ansteckend" sei. "Wenn Sie an der Delta-Variante erkranken, könnten Sie nach unseren Schätzungen etwa fünf andere ungeimpfte Personen anstecken", so die CDC-Chefin. Deshalb sei es umso wichtiger, sich impfen zu lassen. Zwar könnten sich Menschen trotz Impfung anstecken. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie aber erkranken sei durchaus geringer.

"Kein Impfstoff ist zu 100 Prozent wirksam, sodass mit Impfdurchbrüchen zu rechnen ist", sagte auch US-Gesundheitsexperte Anthony Fauci. "Die meisten dieser Infektionen verlaufen asymptomatisch oder mild."

Mit einem Monat Verspätung haben die USA immerhin ihr Ziel erreicht, 70 Prozent der Erwachsenen mindestens einmal geimpft zu haben.

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Impfkampagne ins Stocken geraten

Die Impfkampagne in den USA war seit Juni ins Stocken geraten und die Behörden hatten die Menschen geradezu angefleht, sich impfen zu lassen. In den vergangenen Wochen habe sich die Zahl der Erstimpfungen um fast 70 Prozent erhöht, sagte Corona-Koordinator Zients.

Allein in den vergangenen sieben Tagen haben sich demnach drei Millionen Amerikaner zum ersten Mal impfen lassen. Das sei der höchste Wochendurchschnitt seit dem 4. Juli.

Spritzen im Impfzentrum an der Jackson State Universität.

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