Sie sind hier:
Interview

Bremer Bürgermeister : Bovenschulte: "Jetzt Lockerungen diskutieren"

Datum:

Für Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte ist nun der Zeitpunkt, Lockerungen zu diskutieren. Die Corona-Maßnahmen wie Dänemark aufzuheben, sei aber "ein zu mutiger Schritt".

Bremens Bürgermeister Bovenschulte im ZDF-Interview

Beitragslänge:
5 min
Datum:

Trotz hoher Omikron-Inzidenzen sei angesichts einer stabilen Lage auf den Intensivstationen jetzt der richtige Zeitpunkt, darüber nachzudenken, wie man Lockerungen bei Corona-Maßnahmen umsetzen könnte, sagt Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) im Gespräch mit dem ZDF heute journal up:date.

Da wir im Moment eine stabile Situation in den Krankenhäusern haben, ist es glaube ich der richtige Zeitpunkt, über Lockerungen zu diskutieren - noch nicht, sie umzusetzen.
Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte

Für die anstehende Bund-Länder-Konferenz in zwei Wochen müssten Vorbereitungen getroffen werden. Deswegen trete er dafür ein, "dass wir rechtzeitig über Lockerungen diskutieren", so Bovenschulte im ZDF.

Keine Rücknahme aller Maßnahmen wie in Dänemark

Eine Aufgabe fast aller Corona-Maßnahmen wie in Dänemark lehnt Bovenschulte hingegen ab. "Für mich ist das ein zu mutiger Schritt auf einmal." Er plädiere für einen Mittelweg.

Wir haben zwar im Moment eine stabile Situation, aber wir können nicht zu 100 Prozent sagen, ob es so bleibt. Lasst uns über Öffnungskonzeptionen jetzt diskutieren und lasst uns aber gleichzeitig abwarten, wie die Entwicklung in den nächsten Tagen sein wird. Und dann entscheiden, ob wir die Öffnungen tatsächlich umsetzen können.
Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte

Eine angemessene Geschwindigkeit bei Lockerungen sei wichtig. "Es geht ja nicht um Monate, sondern darum dass man jetzt sich Lockerungen vornimmt und in den nächsten zwei Wochen bis Mitte Februar guckt, wie sich die Entwicklung darstellt. Dann können wir Mitte Februar auf der MPK zusammen mit dem Kanzler entscheiden, wie es weitergeht. Ich finde das ein vernünftiges Vorgehen", sagt Bovenschulte. Die Gefahr, dass es zu einem Rückschlag kommt, sei immer gegeben. "Und ich finde nicht, dass wir das riskieren sollten."

Wann kommt die Zeit für eine Lockerung der Corona-Maßnahmen? Darüber diskutiert ZDFheute live mit Klaus Holetschek (CSU) und Kirsten Kappert-Gonther (Die Grünen).

Beitragslänge:
29 min
Datum:

10.000 Fans bei Fußballspiel eine "sehr vertretbare Veranstaltung"

Beim Fußballspiel Bremen gegen Karlsruhe am Samstag sollen bis zu 10.000 Fans ins Stadion gelassen werden. Eine leichtsinnige Entscheidung sieht Bovenschulte darin nicht. Da das Spiel draußen, mit Zugangskontrollen über 2G-Plus und Maskenpflicht stattfinde, sei es eine "sehr vertretbare Veranstaltung".

Andere Bundesländer gestatten so viele Zuschauer aktuell nicht. Es sei aber nicht gelungen, eine gemeinsame Linie aller Länder bei sportlichen Großveranstaltungen zu finden, rechtfertigt Bovenschulte. "Wenn wir dann einen Antrag unseres lokalen Fußballclubs haben, dann müssen wir uns dazu natürlich verhalten."

Eine Frau trägt eine FFP2-Maske. Symbolbild.
FAQ

Corona-Symptome - Habe ich Omikron? Was man dazu wissen sollte 

Wer Erkältungssymptome verspürt, fragt sich schnell: Habe ich mich mit Omikron infiziert? Was sind die typischen Symptome, wie lange bin ich krank? ZDFheute liefert die Antworten.

von Oliver Klein

Aktuelle Nachrichten zur Corona-Krise

Chinesische Schüler

Lockdown für Reisende - Gestrandet auf Hainan 

Sie wollen nach Hause, aber sie dürfen nicht: 80.000 Reisende sitzen wegen Corona auf der chinesischen Insel Hainan fest. Sie sind Gefangene von Xi Jinpings Null-Covid-Strategie.

Miriam Steimer, Peking
Notaufnahme Eingangsschild, 12.08.2022

Chronischer Personalmangel - Notruf aus der Notaufnahme 

Zu wenig Personal, zu viele Patienten - immer häufiger müssen sich Notaufnahmen von den Notrufleitstellen abmelden, weil sie überlastet sind. Sie können keine Patienten aufnehmen.

von Sibylle Bassler, Michaela Schmehl
Videolänge
Gesundheitsminister Karl Lauterbach zeigt die Corona-Warn-App

Grüne Impfzertifikate geplant - So soll die Corona-App ab Herbst aussehen 

Die Corona-Warn-App soll laut Minister Lauterbach ein Update bekommen: Impfungen, die nicht älter als drei Monate sind, werden grün angezeigt. Es gibt allerdings noch einen Haken.

von Dominik Rzepka
Videolänge
Zur Merkliste hinzugefügt Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Zur Altersprüfung

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Entweder hast du einen Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert, oder deine Internetverbindung ist derzeit gestört. Falls du die Datenschutzeinstellungen sehen und bearbeiten möchtest, prüfe, ob ein Ad-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus. So lange werden die standardmäßigen Einstellungen bei der Nutzung der ZDFmediathek verwendet. Dies bedeutet, das die Kategorien "Erforderlich" und "Erforderliche Erfolgsmessung" zugelassen sind. Weitere Details erfährst du in unserer Datenschutzerklärung.

An dieser Stelle würden wir dir gerne die Datenschutzeinstellungen anzeigen. Möglicherweise hast du einen Ad/Script/CSS/Cookiebanner-Blocker oder ähnliches in deinem Browser aktiviert, welcher dies verhindert. Falls du die Webseite ohne Einschränkungen nutzen möchtest, prüfe, ob ein Plugin oder ähnliches in deinem Browser aktiv ist und schalte es aus.