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Corona-Auflagen - Brinkhaus bezweifelt Lockerung über Silvester

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Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus befürchtet, dass die jüngsten Beschlüsse zur Eindämmung des Coronavirus verschärft werden müssen. "Ich habe Zweifel, dass sie ausreichen."

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) befürchtet, dass die jüngsten Beschlüsse zur Eindämmung des Coronavirus noch einmal verschärft werden müssen. Da stecke viel Gutes drin, sagt er der "Passauer Neuen Presse":

Aber ich habe Zweifel, dass sie ausreichen, um die Corona-Welle nachhaltig zu brechen.
Ralph Brinkhaus

So sei es zum Beispiel sehr ehrgeizig, schon jetzt für Weihnachten und Silvester Lockerungen zu versprechen. Fraglich sind aus Sicht von Brinkhaus vor allem, ob die geplanten Lockerungen über die Feiertage auch für Silvester gelten sollten.

Brinkhaus: Reichen Corona-Auflagen zu Weihnachten und Silvester?

Weihnachten sei vielen Menschen sehr wichtig, als Fest der Familie, als christliches Hochfest, wie die evangelische Theologin Margot Käßmann in einem ZDFheute-Interview erzählte. "Silvester ist vor allem Party - das ist auch wichtig, aber nicht so wichtig wie Weihnachten. Wir dürfen nicht durch eine ausgelassene Partynacht einreißen, was zwei Monate lang hart erarbeitet wurde", sagte er. Was der Bund und die Länder genau beschlossen haben, haben wir hier zusammengefasst:

Bund und Länder haben die Corona-Maßnahmen für den Dezember beschlossen. Der Teil-Shutdown wurde bis zum 20.12. verlängert, die Kontaktbeschränkungen verschärft. Die Maskenpflicht soll künftig auch vor Geschäften und auf belebten Plätzen gelten.
Das sind die Corona-Maßnahmen im Dezember
Quelle: ZDF

Auch bei der Strategie für die Schulen sei noch Luft nach oben: "Womöglich muss man im Dezember noch einmal nachschärfen."

Strategien für Schulen in der Diskussion

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) schließt auch eine Verlängerung des Lockdowns bis ins Frühjahr nicht aus. "Wir haben drei bis vier lange Wintermonate vor uns", sagte Altmaier der "Welt". "Deshalb kann man leider keine Entwarnung geben: Es kann sein, dass die Beschränkungen auch in den ersten Monaten 2021 bestehen bleiben."

Altmaier räumte ein, dass sich der Bund bei den Ländern mit seiner Linie nicht durchsetzen konnte. "Dass sich die Bundesregierung noch wirksamere Maßnahmen gewünscht hätte, ist kein Geheimnis", sagte er. Man müsse nun genau beobachten, ob die Zahl der Infektionen tatsächlich deutlich sinke oder ob es Nachschärfungen geben müsse. "Es ist eine Bewährungsprobe für den Föderalismus, dass wir in solchen Fragen gemeinsame Lösungen finden", unterstrich Altmaier.

RKI meldet 21.695 Neuinfektionen

In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 21.695 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden übermittelt. Das meldete das RKI am frühen Samstagmorgen. Am vergangenen Samstag hatte die Zahl bei 22 964 gelegen. Der Höchststand war am Freitag vor einer Woche (20.11.) mit 23.648 gemeldeten Fällen erreicht worden. Die Gesundheitsämter meldeten binnen eines Tages zudem 379 neue Todesfälle.

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