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Impfen, Testen, Masken - Das sind die Bund-Länder-Pläne zu Corona

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Mit steigenden Corona-Zahlen wächst die Sorge vor der vierten Welle. Heute haben Bund und Länder über die Schutzmaßnahmen, Tests und Impfungen beraten. Die Beschlüsse im Überblick.

Die Länderchefs und -chefinnen haben mit der Bundeskanzlerin über das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten. Ab Oktober soll Schluss sein mit kostenlosen Corona-Tests für alle.

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Als Bund und Länder Anfang Juni zum letzten Mal konferiert hatten, war die Zahl der Corona-Neuinfektionen am Sinken und die Anzahl an Impfungen pro Tag langsam, aber gemächlich, am Steigen: Die dritte Corona-Welle galt durchbrochen. Nun wirft zwei Monate später die infektiösere Delta-Variante und damit eine vierte Corona-Welle ihren Schatten voraus.

Die Inzidenzen steigen wieder, das Impftempo stockt. Am Dienstag lag die bundesweite Inzidenz bei 23,5, Tendenz seit Wochen: steigend. 55,1 Prozent der Bevölkerung gelten als vollständig geimpft, immer noch zu wenig, um die vom RKI anvisierte Herdenimmunität zu erreichen – und dass trotz einer Vielzahl an niederschwelligen Impfangeboten.

Zeit zum Handeln für die Kanzlerin und die Länderchefs. Denn: In den ersten Bundesländern sind die ersten Urlauber heimgekehrt und die Schulen gestartet. Die Lage droht sich zu verschärfen.

Das planen Bund und Länder zum Thema …

Testen

  • Das deutschlandweite Angebot der kostenlosen Bürgertests soll zum 11. Oktober wegfallen, um die Motivation für eine kostenlose Corona-Impfung zu steigern.
  • Die Tests sollen weiterhin für Menschen gratis sein, die nicht geimpft werden können oder für die es keine allgemeine Impfempfehlung gibt wie für Schwangere oder Unter-18-Jährige.
  • Künftig müssen Menschen, die weder geimpft noch genesen sind, innerhalb von Räumlichkeiten einen negativen Corona-Test vorlegen ("3G-Regel")
  • Dazu gehören: Kliniken, Pflegeheime, Innengastronomie, Veranstaltungen drinnen, beim Friseur sowie für Fitnessstudios, Schwimmbäder oder Sporthallen.
  • Von Tests ausgenommen sind Schüler ab 6 Jahren, die sowieso regelmäßig getestet werden und generell alle Kinder bis zum 6. Lebensjahr. Der Schülerausweis solle künftig zum Testnachweis werden, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder
  • Zulässig sind Schnelltests, die nicht älter als 24 Stunden sind oder präzisere PCR-Tests (bis zu 48 Stunden).
  • Diese "3G-Regeln" gelten ab dem 23. August.

Bund und Länder haben neue Regeln beschlossen, etwa das Ende der kostenlosen Corona-Tests. Das sagt Alena Buyx, Vorsitzende des Ethikrats, zu den Ergebnissen des Treffens.

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Beherbergung

  • Menschen, die weder geimpft noch genesen sind, müssen bei Anreise in ein Hotel oder in eine sonstige Beherbergung getestet sein und zusätzlich zwei Mal pro Woche während des Aufenthalts getestet werden.

Masken

  • Weiterhin müssen im Einzelhandel und im öffentlichen Personennahverkehr medizinische Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden.

[Sehen Sie hier die gesamte Pressekonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel sowie den Ministerpräsidenten Michael Müller und Markus Söder]

Corona-Regeln und Fluthilfe: Kanzlerin Merkel präsentiert die Ergebnisse des Bund-Länder-Treffens. Sehen Sie hier die gesamte Pressekonferenz.

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Impfen

  • Bund und Länder appellieren erneut an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen. Es seien jetzt überall leicht erreichbare Impfgelegenheiten da.
  • "Wer im Herbst einen vollständigen Impfschutz haben möchte, muss jetzt mit der Impfung beginnen", heißt es in dem Beschluss.
Wir hoffen dass sich die Impfquote steigert.
Angela Merkel, Bundeskanzlerin

[Wie viele Menschen in Deutschland und der Welt bislang geimpft wurden? Hier können Sie alle Zahlen zum Impfen nachlesen.]

Feiern und Großveranstaltungen

  • Zu Veranstaltungen können ergänzenden Regeln zu den "3G-Regel" von den Ländern und Kommunen beschlossen werden, da solche Events besonderes Infektionsrisiko bergen, so Kanzlerin Angela Merkel.
  • Über die "3G-Regelung" hinaus, liegt bei Sportgroßveranstaltungen oberhalb einer absoluten Zahl von 5.000 Zuschauern die "zulässige Auslastung bei maximal 50 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität, jedoch nicht bei mehr als insgesamt 25.000 Zuschauenden", heißt es in dem Beschluss.

Die Infektionszahlen steigen, und die Delta-Variante verbreitet sich immer mehr. Vor allem die Jüngeren in der Gesellschaft sind betroffen.

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Überbrückungshilfen

  • Der Bund sagt zu, die Überbrückungshilfen zu verlängern. Laut Plänen der Regierung, sollte sie zuvor Ende September auslaufen.

Rechtliche Grundlage

  • Bund und Länder wollen die "epidemische Lage von nationaler Tragweite" über den 11. September hinaus verlängern. Der Bundestag muss diese noch feststellen.

Bund und Länder haben ihre Strategie zur weiteren Pandemiebekämpfung vorgestellt, die Impfbereitschaft soll erhöht werden. Eine Zusammenfassung der Reaktionen aus der Politik.

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Zukünftige Parameter zur Pandemie-Beurteilung

  • Die Inzidenz und die Impfquote werden weiterhin wichtige Parameter bleiben, so Kanzlerin Merkel. Auch Daten aus dem Gesundheitssystem, wie die Auslastung von Intensivbetten, sollen weiterhin als Bemessungsgrundlage dienen.

Alle Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz zu den Fluthilfen haben wir in folgendem Artikel zusammengefasst:

Plan von Bund und Ländern - 30 Milliarden Hilfen für Hochwassergebiete 

Rund einen Monat nach der Flutkatastrophe haben sich Bund und Länder auf Hilfen zum Wiederaufbau geeinigt. Auch der Katastrophenschutz soll verbessert werden. Was geplant ist.

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Aktuelle Nachrichten zur Corona-Krise

Im Eingang eines Impfzentrums in Lissabon in Portugal warten Menschen auf ihre Impfung.

Nachrichten | heute journal - Hohe Impfbereitschaft in Portugal 

Portugal impft im Eiltempo, nur 3 Prozent der Bevölkerung will sich nicht impfen lassen. Das liegt nicht nur am Gemeinschaftsgefühl der Portugiesen, oder an der Wucht vergangener Corona-Wellen, …

21.09.2021
von Anne Arend
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Baden-Württemberg, Stuttgart: Ein gastronomischer Betrieb weist auf einem Schild auf die 3G-Pflicht für den Innenbereich hin. Bei Erreichen von Warnstufen kann nun auch eine 2G-Regelung in Kraft treten. (Archivbild)

Nachrichten | heute - Neue Corona-Maßnahmen in Kraft 

Aus Sorge vor steigenden Infektionszahlen im Herbst gibt es in mehreren Bundesländern schärfere Corona-Regeln. Werden Warnstufen überschritten, könnte es zu 2G-Regelungen kommen.

16.09.2021
von S. Class / L. Schwalb
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