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19 Standorte bundesweit - Spahn plant Corona-Gesundheitsreserve

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Gesundheitsminister Spahn will 19 Standorte bundesweit mit medizinischem Material ausstatten. Dadurch sollen Engpässe wie zu Beginn der Corona-Krise vermieden werden.

Jens Spahn (CDU), Bundesminister für Gesundheit, bei einer Sitzung des Bundestags, zur Bewältigung der Corona-Pandemie. Spahn erklärt, am Material solle Gesundheitsversorgung nicht scheitern.
Gesundheitsminister Jens Spahn erklärt, am Material solle Gesundheitsversorgung nicht scheitern.
Quelle: dpa (Archivbild)

Als Konsequenz aus der Corona-Krise will der Bund an 19 Standorten in Deutschland eine nationale Gesundheitsreserve mit wichtigem Material wie Schutzmasken aufbauen. Das Corona-Kabinett soll einen Plan dazu ausarbeiten.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte der dpa: "Diese Pandemie lehrt uns, dass wir mehr vorsorgen müssen."

Corona-Kabinett plant Gesundheitsreserve

Mit den Plänen soll sich am heutigen Montag das Corona-Kabinett befassen. Demnach soll die Reserve bis Ende 2021 vor allem mit schon beschafften Schutzmasken gefüllt werden, dann mit Material aus inländischer Produktion.

Die Corona-Ausfallhilfen kosten den Bund Milliarden. Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft zufolge werden die Hilfen um zehn Mrd. Euro höher ausfallen als notwendig.

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Ständig vorgehalten werden soll der Bedarf des Gesundheitswesens und des Bundes für einen Monat.

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von Kathrin Wolff

Spahn: Vorsorge soll nicht an Material scheitern

Die Reserve solle im Kern aus Schutzausrüstung, Schutzmasken, Beatmungsgeräten und Medikamenten bestehen. Am Material solle gute Gesundheitsversorgung nicht scheitern, erläutert Spahn:

So unterstützen wir im Notfall besonders diejenigen, die in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen arbeiten
Jens Spahn, Gesundheitsminister

Die Bundesregierung hatte Anfang Juni grundsätzlich den Aufbau einer "Nationalen Reserve Gesundheitsschutz" beschlossen und beteiligte Ministerien mit einem Konzept beauftragt.

Material-Knappheit im Frühjahr

Hintergrund ist auch, dass zu Beginn der Corona-Krise im Frühjahr Schutzmasken und anderes Material knapp waren. Der Bund stieg daraufhin in die Beschaffung ein und beschloss Anreize für inländische Hersteller.

Reserven sollen in erster Linie auch weiterhin medizinische Einrichtungen und die Länder vorhalten, ehe auf Bundesbestände zugegriffen werden soll.

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