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Ab Montag bundesweit : Österreich führt 2G-Regel ein

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Menschen in Österreich ohne Corona-Impfung haben es ab Montag schwerer. Aufgrund der steigenden Zahl an Neuinfektionen hat die Regierung nun die Notbremse gezogen.

Impfwillige in der Wiener Hofburg (Archiv)
Impfwillige in der Wiener Hofburg (Archiv)
Quelle: Lisa Leutner/AP/dpa

Österreich hat angesichts rekordnaher Corona-Infektionszahlen und der steigenden Auslastung der Intensivstationen drastische Einschränkungen für Ungeimpfte beschlossen.

Ab Montag erhalten nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt zu Restaurants, Cafes, Hotels, Freizeiteinrichtungen oder körpernahen Dienstleistern wir Friseure, sagte Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) am Freitagabend nach Beratungen mit den Landeshauptleuten.

Appell für Drittimpfung

Am Arbeitsplatz sollen Tests möglich bleiben. Auch bei Veranstaltungen von mehr als 25 Menschen soll künftig 2G gelten. Zudem müsse im gesamten Handel, in Museen oder Bibliotheken eine FFP2-Maske getragen werden. Darüber hinaus appellierte die Regierungsspitze an die bereits geimpfte Bevölkerung, sich die dritte Dosis zu holen.

Wir werden die Zügel für die Ungeimpften straffer ziehen müssen.
Alexander Schallenberg, Bundeskanzler

Fast so Corona-Neuinfektionen wie vor einem Jahr

Österreichweit wurden zuletzt laut Gesundheitsministerium 9.388 Neuinfektionen gemeldet. Die Neuinfektionen nähern sich damit dem Rekord von vor einem Jahr. Derzeit befinden sich 1.831 Personen aufgrund des Corona-Virus im Krankenhaus in Behandlung. Davon werden 356 auf Intensivstationen betreut.

In Österreich gab es in 24 Stunden 4.261 neue Coronainfektionen. 250 Covid-Patienten liegen auf Intensivstationen, ab 500 soll es deutliche Einschränkungen für Ungeimpfte geben.

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"Die Lage in Österreich ist ernst", sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne). Der Minister kündigte kürzlich an, dass am Montag bei der Belegung der Intensivstationen der Schwellenwert von 400 Betten überschritten wird. Das entspricht einer 20-prozentigen Auslastung der Kapazitäten.

Die Regierung hofft, mit diesen drastischen Einschränkungen mehr Ungeimpfte zum Impfen zu bringen.

64 Prozent der Österreicher geimpft

In Österreich sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums derzeit rund 64 Prozent der Bevölkerung geimpft, was etwa dem Schnitt der Europäischen Union entspricht. Unter den Impfskeptikern in Österreich ist die rechtspopulistische FPÖ, die drittgrößte Partei in Österreich.

Vorerst werde eine vierwöchige Übergangsfrist gelten, in der auch die erste Impfung in Verbindung mit einem PCR-Test gelten soll. Danach müsse man doppelt geimpft oder im vergangenen halben Jahr genesen sein. "Das Ganze dient als Anreiz. Als starker Anreiz, dass die Menschen impfen gehen", sagte Schallenberg.

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