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Corona-Pandemie in Deutschland - Keine neuen Regeln für Urlauber

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Trotz der Delta-Variante des Coronavirus verschärft die Bundesregierung die Corona-Einreiseverordnung vorerst nicht.

Portugal und Russland gelten wegen der Ausbreitung der Delta-Variante nun auch als Virus-Varianten-Gebiete. Die Regeln für deutsche Reiserückkehrer sollen daher verschärft werden.

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Trotz wachsender Sorge vor einem vermehrten Einschleppen der ansteckenderen Delta-Variante müssen sich Reisende vorerst nicht auf schärfere Corona-Bestimmungen einstellen. Das ist das Ergebnis von Beratungen von Bund und Ländern. Die geltende Einreiseverordnung wird demnach nicht kurzfristig geändert. Mehrere Ministerpräsidenten hatten schärfere Bestimmungen gefordert.

Seehofer: Keine stationären Grenzkontrollen

Fast jede zweite Neuinfektion in Deutschland dürfte bereits auf die Delta-Variante zurückzuführen sein, schätzt das Robert-Koch-Institut.

Wie können Corona-Impfungen beschleunigt und die gefürchteten Virusvarianten bekämpft werden? Wie stehen die Chancen für einen gemeinsamen EU-Impfpass, der das Reisen erleichtern soll. Wichtige Fragen, die beim virtuellen EU-Gipfel diskutiert wurden.

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Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) ist für Kontrollen von Reiserückkehrern an den Grenzen, will dabei aber Chaos vermeiden. Für stationäre Grenzkontrollen sehe er derzeit keinen Anlass. Der CSU-Politiker sagte der "Süddeutschen Zeitung":

Wir müssen schauen, dass wir uns nicht ein Infektionsgeschehen zusätzlich ins Land holen.
Horst Seehofer, Bundesinnenminister

Nach eigener Aussage schwebt ihm statt stationärer Grenzkontrollen ein ähnliches System wie im vergangenen Jahr vor: eine sogenannte "Schleiermaßnahme", bei der die Reisenden auf Plätzen möglichst dicht nach der Grenze kontrolliert werden. Auch dass dort wieder Schnellteststationen eingerichtet werden könnten, sei vorstellbar.

Hans: Kein schnelles Pandemie-Ende

Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) forderte schärfere Überprüfungen von Reiserückkehrern. "Ich rechne nicht mit einem schnellen Ende der Corona-Pandemie. Es wäre naiv zu glauben, dass die Infektionszahlen bei uns nicht mehr steigen. Das zeigt sich ja auch in Ländern wie Großbritannien und Israel, die trotz hoher Durchimpfung ihrer Bevölkerung derzeit eine vierte Welle durchleben"", sagte der CDU-Politiker der "Rheinischen Post".

"Wer jetzt noch in Risikogebiete reist, dem kann arbeitsrechtlich Ärger drohen", so Rossbeh Karimi, Fachanwalt für Reiserecht. Wer bereits gebucht habe, könne kostenfrei von seiner Reise zurücktreten.

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Gerade die Urlaubsreisen in den Sommerferien könnten ein Nährboden für eine weitere Pandemie-Welle werden.

Für die Rückkehr aus bestimmten Risiko-Ländern oder für Flugreisende gelten ja bereits Testpflichten, diese sollten auch an den Flughäfen stärker kontrolliert werden.
Tobias Hans, Ministerpräsident Saarland

Von Reisenden, die mit dem Auto oder der Bahn beispielsweise aus Spanien oder Frankreich zurückkehrten, sei es aber schwierig, die Tests zu überprüfen. "Deshalb müssen wir weiterhin an regelmäßigen Tests etwa in Schulen, Restaurants, Fitnessstudios oder Betrieben festhalten."

"Es ist richtig aus dem letzten Jahr zu lernen", meint FDP-Vize Johannes Vogel. So könnte man die Quarantäne für bereits zweimal Geimpfte verkürzen und einen digitalen Nachweis einführen.

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