Sie sind hier:

Wo gilt was in Deutschland? - Wie die Länder die Drittimpfungen regeln

Datum:

Ab sofort sollen besonders gefährdete Menschen bundesweit Corona-Auffrischungsimpfungen bekommen können. In mehreren Bundesländern laufen diese Drittimpfungen bereits.

Besonders gefährdete Menschen bekommen ab sofort eine Corona-Auffrischimpfung. Nun verlangen Ärzte von der Stiko Klarheit darüber, für wen genau eine dritte Impfung empfohlen wird.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Die Gesundheitsministerkonferenz hatte Anfang August beschlossen, ab September Älteren und Pflegebedürftigen Auffrischungsimpfungen anzubieten. Studienergebnisse wiesen auf einen verminderten oder schnell nachlassenden Schutz nach einer Impfung bei diesen Gruppen hin. Die Auffrischung sollte sechs Monate nach Abschluss der ersten beiden Impfungen erfolgen.

Lesen Sie hier, wie die Drittimpfungen in den einzelnen Bundesländern geregelt sind:

Baden-Württemberg

Seit dem 1. September bietet das Bundesland Drittimpfungen an. Die dritte Impfung ist für Menschen über 80 Jahren und für Risikogruppen vorgesehen. Neben 18 mobilen Teams dürfen auch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte ein Impfangebot machen.

Bayern

Auffrischungsimpfungen werden bereits seit dem 16. August verabreicht. Seitdem haben über 80-Jährige, Bewohner von Pflegeheimen, Menschen mit Immunschwächeerkrankungen sowie Pflegebedürftige die Möglichkeit, sich eine dritte Impfdosis verabreichen zu lassen.

Für bestimmte, vulnerable Gruppen beginnen in Bayern heute die Auffrischimpfungen. Zuerst werden die Altenheime abgedeckt, obwohl die Ständige Impfkommission die Drittimpfung noch prüft.

Beitragslänge:
2 min
Datum:

Berlin

In Berlin sind Drittimpfungen seit dem 1. September für vulnerable Gruppen möglich. Mobile Impfteams machen vollstationären Pflegeeinrichtungen, Seniorenwohnanlagen und Tagespflegeeinrichtungen ein Angebot zur Auffrischungsimpfung.

Brandenburg

Risikogruppen sowie Menschen, die 80 Jahre und älter sind, können sich seit September in Brandenburg ein drittes Mal impfen lassen. Die Auffrischungsimpfung kann durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie durch mobile Impfteams angeboten werden.

Bremen

Bremen startet mit den Auffrischungsimpfungen für Hochrisikopatienten ab Anfang September. In Senioreneinrichtungen werden wieder mobile Impfteams eingesetzt. Andere Personen, die zu Hause wohnen, werden von Hausärztinnen und Hausärzten versorgt. Diejenigen, die mit den Vektor-Impfstoffen von Astrazeneca oder Johnson & Johnson geimpft wurden, können frühestens Mitte Oktober mit einem Impfangebot rechnen.

Hamburg

Die Auffrischungsimpfungen sollen in der zweiten Septemberwoche beginnen. Hausärztinnen und Hausärzte, Krankenhäuser und mobile Impfteams sollen Risikopatienten eine Auffrischungsimpfung ermöglichen.

Experten fordern mehr Klarheit beim Thema Auffrischungsimpfungen. Die Ständige Impfkommission solle eine Empfehlung dazu abgeben, fordert die KBV.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Hessen

Seit dem 1. September startet Hessen mit Drittimpfungen. Das Angebot gilt für Menschen ab 80 Jahren oder Personen, die bei einer Coronavirus-Infektion ein höheres Risiko haben, schwer zu erkranken. Das Angebot gilt ebenfalls für Menschen, die Vektor-Impfstoffe von Astrazeneca oder die Einmalimpfung von Johnson & Johnson erhalten haben.

Mecklenburg-Vorpommern

Das Bundesland beabsichtigt, ab Mitte September bevorzugt in den Alten- und Pflegeheimen mit Impfangeboten für Corona-Auffrischungsimpfungen zu beginnen. Auch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte beteiligen sich an den Boosterimpfungen in Mecklenburg-Vorpommern, die bei vulnerablen Gruppen seit dem 1. September möglich sind.

Impfdurchbrüche - Covid trotz Impfung

Studie: Impfschutz nimmt bald ab - Brauchen nun alle die dritte Impfung? 

Eine neue Studie sorgt für Aufsehen: Der Impfschutz gegen das Coronavirus nehme rasch ab. Doch es geht nur um den Schutz vor Ansteckung. Nicht um Schutz vor schwerem Covid-Verlauf.

von Oliver Klein

Niedersachsen

In Niedersachsen sollen die Drittimpfungen im Oktober starten. Sie sind für über 80-Jährige vorgesehen, gestartet wird das Programm mit mobilen Impfteams in den Altenheimen. Auch Hausärztinnen und Hausärzte machen ein Angebot zur Auffrischungsimpfung für vulnerable Gruppen.

Nordrhein-Westfalen

Die Auffrischungsimpfungen in Nordrhein-Westfalen laufen bereits seit Mitte August. Menschen über 80, Pflegebedürftige und Menschen mit Immunschwäche können sich an ihre Hausärztin oder ihren Hausarzt wenden. Außerdem sollen ab Oktober auch Menschen eine Auffrischung bekommen, die zuvor mit einem Vektorimpfstoff geimpft wurden.

Die Gesundheitsministerkonferenz hat beschlossen, Pflegebedürftigen ab September eine dritte Impfung anzubieten. Immunologen bezweifeln aber, ob das in jedem Fall sinnvoll ist.

Beitragslänge:
1 min
Datum:

Rheinland-Pfalz

Das Bundesland ermöglicht seit dem 1. September Drittimpfungen. Die zusätzliche Impfung ist zunächst für Risikogruppen und über 80-Jährige gedacht. Hausärztinnen und Hausärzte sollen bei Bedarf von mobilen Impfteams unterstützt werden. Nach dem Impfangebot an die vulnerablen Gruppen können sich auch jüngere Menschen, die schon mehr als sechs Monate doppelt mit Astrazeneca oder einfach mit Johnson & Johnson geimpft sind, eine Auffrischungsimpfung holen.

Saarland

Ältere und Risikogruppen erhalten im Saarland seit dem 1. September eine Drittimpfung. Mobile Teams impfen in Pflegeeinrichtungen. Andere Risikopatienten können die Auffrischung in Impfzentren oder bei den Ärzten erhalten. Auch Menschen, die zuvor doppelt mit Astrazeneca oder einfach mit Johnson & Johnson geimpft wurden, soll eine Drittimpfung ermöglicht werden.

Vor allem für alte und vorerkrankte Menschen sei eine weitere sogenannte Booster-Impfung gegen Corona sinnvoll, sagt Immunologe Leif-Erik Sander von der Charité Berlin.

Beitragslänge:
3 min
Datum:

Sachsen

Ab dem 3. September starten die Auffrischungsimpfungen in Sachsen. Über 70-Jährige können sich dann in Impfzentren oder bei Impfaktionen vor Ort ein drittes Mal gegen das Coronavirus impfen lassen. Auch Menschen mit Vorerkrankungen können sich über ihren behandelnden Arzt eine Drittimpfung holen.

Sachsen-Anhalt

Seit Mitte August erhalten Bewohner und Beschäftigte von Alten- und Pflegeheimen, über 80-Jährige sowie immungeschwächte Menschen in einigen Kreisen des Bundeslandes eine Drittimpfung. Es sind auch Menschen impfberechtigt, die als Erstimpfung einen Vektorimpfstoff erhalten haben, oder den russischen Impfstoff Sputnik, der bisher nicht in der EU zugelassen ist.

Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein sind Auffrischungsimpfungen seit dem 24. August für über 80-Jährige und Menschen mit Immunschwäche, aber auch für mit einem Vektorimpfstoff von Astrazeneca oder Johnson & Johnson Geimpfte möglich. Die Auffrischungsimpfung soll zeitnah auch ab 60 Jahren möglich sein. Die Impfungen werden bei Hausärztinnen und Hausärzten sowie in Impfzentren verabreicht.

Thüringen

Das Impfangebot in Thüringen gilt für Menschen über 80 Jahre, Risikopatienten und für das Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen. Das Angebot gilt auch für diejenigen, die bislang mit einem Vektorimpfstoff immunisiert wurden. Für die Auffrischung sollen ab September in den Pflegeeinrichtungen wieder mobile Teams zum Einsatz kommen. Impfwillige können sich aber auch in den Hausarztpraxen spritzen lassen.

Auf der Illustratioin ist eine Person zu sehen, die ein Schutzschild hält. Das Schutzschild ist zum Teil gerisssen, Coronaviren dringen durch das Schild.

Nachrichten | Politik - Infiziert trotz Corona-Impfung - Warum? 

Je mehr Menschen geimpft, desto mehr wird es auch zu Impfdurchbrüchen kommen. Hinzu kommen eine steigende Inzidenz und nachlassender Impfschutz.

Aktuelle Nachrichten zur Corona-Krise

Lkw-Fahrermangel in Großbritannien

Lücken im Regal und Spritmangel - Engpässe: London lockt Lkw-Fahrer 

Tankstellen schließen, Regale sind leer: Großbritannien leidet unter Versorgungsengpässen - wegen Corona und Brexit fehlen Zehntausende Lastwagenfahrer. London will gegensteuern.

Videolänge
1 min
Infografik: Wo ist die Corona-Pandemie auf dem Rückzug?
Grafiken

Corona-Tracker für Landkreise - Wie sich die Inzidenzen entwickeln 

Wo steigt die Corona-Inzidenz in Deutschland, wo sinkt sie? In unserem tagesaktuellen Tracker sehen Sie, wie sich die Inzidenz in Ihrem Landkreis entwickelt.

von M. Hörz, R. Meyer, M. Zajonz
Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Sie haben sich mit diesem Gerät ausgeloggt.

Sie haben sich von einem anderen Gerät aus ausgeloggt, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Ihr Account wurde gelöscht, Sie werden automatisch ausgeloggt.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.