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Über 10. Januar hinaus - Müller erwartet Verlängerung des Shutdowns

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Immer wieder nachjustieren und reagieren: Das hält Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller für den besten Weg im Kampf gegen Covid-19. So werde man auch im Januar handeln.

Sehen Sie hier das Interview mit Michael Müller im Video.

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Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller erwartet, dass der Shutdown nach dem 10. Januar in die Verlängerung gehen wird.

Ich gehe fest davon aus, dass wir weiterhin mit Einschränkungen leben müssen.

"Ob das so umfassend ist, wie wir das jetzt erleben, das muss man dann eben an Hand der Zahlen bewerten," sagt der Vorsitzende der Ministerpräsidenten-Konferenz im ZDF-Morgenmagazin.

Entscheidung zu Einschränkungen vermutlich am 5. Januar

Derzeit stagnierten die Zahlen bei den Corona-Neuinfektionen auf hohem Niveau oder gingen im besten Fall leicht zurück. Daher müssten die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin, die am 5. Januar zusammenkommen, schauen, wie sich die Zahlen weiter entwickeln. In welchem Umfang Einschränkungen fortgeführt würden oder welche Maßnahmen ergriffen würden, das müsse man dann entscheiden.

Die Infektionszahlen sind derzeit aber nur bedingt mit den Vorwochen vergleichbar, weil über Weihnachten und zum Jahreswechsel weniger getestet und gemeldet wird.

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"Kein Land hat den Königsweg"

Müller verteidigte die Strategie, jeweils angepasst an die aktuellen Zahlen zu entscheiden. "Wir haben immer wieder, so wie jetzt beim Impfen, nachgeschärft und nachjustiert."

Und es gab kein Land und es gibt bis heute kein Land, das den einen Königsweg gefunden hat.

"Weder für einen Lockdown, noch für Einschränkungen, noch für Lockerungen oder jetzt für Impfungen", sagte der erste Bürger Berlins weiter. Natürlich sei es immer ein, an die jeweiligen Erkenntnisse angepasstes Handeln. Man sähe in Schweden, Frankreich oder Spanien, dass der ein oder andere Weg mit hartem Lockdown oder ganz ohne Maßnahmen auch nicht zwingend ein Erfolgsweg sein müsse.

Müller gegen Sonderrechte für Geimpfte

Müller wandte sich zum aktuellen Zeitpunkt gegen eine mögliche Ungleichbehandlung von Geimpften und nicht Geimpften. Er halte gar nichts davon, dass zuerst Geimpfte etwas in Anspruch nehmen können und andere nicht. "Auf der anderen Seite muss man auch sehen, dass es nicht geht, dass alle gegebenenfalls darunter leiden, dass einige wenige sich nicht impfen lassen wollen."

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Er hoffe sehr, dass sehr viele die Impfung in Anspruch nehmen. Dann könne bewertet werden, "wie man damit umgeht". Müller geht davon aus, dass es Bereiche geben wird, wo Arbeitgeber eine Impfung oder entsprechende Testergebnisse zur zwingenden Voraussetzung machen. "Natürlich ist das jetzt sehr schwer, das zu regeln. Aber ich glaube, dass sich da auch sehr viel einspielen wird", sagte er. Je mehr sich impfen ließen, desto mehr bedeutet das Entlastung für alle.

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