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Vor Corona-Gipfel : Was Experten nun der Bundesregierung raten

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Bund und Länder beraten heute, welche Corona-Maßnahmen ab Februar gelten. Einige Experten drängen auf eine Verschärfung. Der Grund ist die Sorge wegen der Virus-Mutationen.

Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten sind am Montagabend von Experten eindringlich vor der Gefahr der Coronavirus-Mutationen gewarnt worden. Nach Informationen von Reuters aus Teilnehmerkreisen warnten etwa die Braunschweiger Virologin Melanie Brinkmann sowie der Helmholtz-Infektionsforscher Michael Meyer-Hermann davor, dass sich die Virus-Mutationen auch in Deutschland schnell ausbreiten würden. Deshalb müssten die Infektionszahlen mit harten Maßnahmen schnell nach unten gedrückt werden.

Was die Experten im Einzelnen fordern:

  • einen "scharfen Lockdown", schnelles Impfen und breite Gensequenzierung zur Erkennung der Virus-Varianten, um die Infektionszahlen schnell zu senken, fordert Rolf Apweiler, Direktor des European Bioinformatics Institute Cambridge.
  • eine strikte Einschränkung außerhäusiger Aktivitäten, eine Ausgangssperre am Abend sowie FFP2-Maskenpflicht am Arbeitsplatz fordert der Berliner Mobilitätsforscher Kai Nagel (TU Berlin)
  • Wenn man Schulen öffne, sollten die Klassen halbiert werden und alle Kinder FFP2-Masken tragen
  • Als einer der wesentlichen Schritte sei von den Experten die Ausweitung des Homeoffice genannt worden, hieß es in einem Bericht des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Je mehr Menschen zu Hause blieben, desto besser. Es habe aber keine konkreten Empfehlungen, sondern nur Darstellungen gegeben.
Eine Straße in Köln ist am Morgen leer, aufgenommen am 19.01.2021

Debatte vor Bund-Länder-Termin - Werden die Corona-Maßnahmen verschärft? 

Der Corona-Shutdown wird wohl in den Februar hinein verlängert. Aus Sorge vor der Gefahr durch Virus-Mutationen stehen sogar verschärfte Corona-Regeln zur Debatte.

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Im Gespräch sind etwa eine FFP2-Maskenpflicht, wie sie in Bayern für Geschäfte und den öffentlichen Nahverkehr bereits gilt, eine nächtliche Ausgangssperre und eine Homeoffice-Pflicht für Tätigkeiten, die zu Hause erledigt werden können.

Zu sehen ist ein Corona-Virus mit den erkennbaren Spike-Proteinen.
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