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Krisenvorkehrungen gefordert : Expertenrat warnt: Überlastung der Kliniken

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Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung sieht durch die Verbreitung der Omikron-Variante auf das Gesundheitswesen hohe Belastungen zukommen. Er warnt vor vollen Kliniken.

Charité in Berlin. Archivbild
Der Corona-Expertenrat sagt eine abgestufte Versorgung auf Stationen und volle Notaufnahmen voraus.
Quelle: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung fordert wegen der raschen Ausbreitung der neuen Corona-Variante Omikron schnelle zusätzliche Krisenvorkehrungen im Gesundheitswesen. Die Experten warnen eindringlich.

Ein hohes Patientenaufkommen kombiniert mit akutem Personalmangel kann innerhalb von kurzer Zeit die allgemeine medizinische Versorgung in Deutschland gefährden.
Corona-Expertenrat der Bundesregierung

So heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten neuen Stellungnahme des Gremiums, die einstimmig verabschiedet wurde.

Die Ministerpräsidenten und Olaf Scholz beraten am Freitag über die Corona-Lage. Im Raum steht eine Lockerung der Quarantäneregeln und eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen.

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Notaufnahmen besser vorbereiten

Insbesondere müsse eine vermehrte Beanspruchung der Notaufnahmen und Normalstationen in Kliniken vorbereitet werden. Dazu sollen Stufenkonzepte zur Aktivierung zusätzlicher Versorgungsbereiche für infektiöse Patienten umgehend erarbeitet werden.

Der Expertenrat betont, die Aufrechterhaltung der Versorgung werde auch nur durch eine abgestufte Aussetzung planbarer Eingriffe und eine entsprechende Umverteilung von Personalressourcen möglich sein.

Daher sollten in allen Bundesländern Vorbereitungen zur Reduktion planbarer Eingriffe getroffen werden, die im Falle einer starken Belastung ad hoc aktiviert werden können.
Corona-Expertenrat der Bundesregierung

Weitere Kontaktbeschränkungen möglich

Mit Blick auf mögliche weitere Alltagsbeschränkungen schreibt das Gremium in der einstimmig gefassten Stellungnahme:

Sollte absehbar in den kommenden Wochen die Belastung durch hohe Infektionszahlen und Personalausfälle zu hoch werden, ist kurzfristig eine weitere Intensivierung der Kontaktbeschränkungen erforderlich.
Corona-Expertenrat der Bundesregierung

Die Wirtschaft setzt sich für kürzere Quarantänezeiten für weitere Branchen ein. Es sei zu kurz gesprungen, nur an Gesundheitswesen, Energie- und Wasserversorgung zu denken, sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Peter Adrian. Kritisch für das Funktionieren des Alltags seien auch Bereiche wie Lebensmittel-Lieferungen und Personal an Supermarktkassen.

Am Freitag treffen sich die Ministerpräsidenten mit Bundeskanzler Scholz und Gesundheitsminister Lauterbach zur Beratung neuer Corona-Maßnahmen. Dabei geht es vor allem um neue Quarantäne-Regelungen.

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Gesundheitsminister Karl Lauterbach und die Gesundheitsminister der Länder hatten jeweils Vorschläge vorgelegt. Sie zielen auch auf Quarantäne-Verkürzungen für Personal in Kliniken und Pflegeheimen und anderen kritischen Bereichen.

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