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Schulen und Kitas : Giffey: Öffnungen im Sinne des Kindeswohls

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Langfristige Einschränkungen können für Kinder keine Lösung sein: Die Familienministerin sorgt sich um das Wohl junger Menschen und plädiert für Lockerungen bei Schulen und Kitas.

Franziska Giffey am 03.02.2021 in Berlin
Familienministerin Franziska Giffey: "Niemand erwartet, dass alles von heute auf morgen öffnet."
Quelle: dpa

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) dringt auf vorsichtige Öffnungsschritte bei Kitas in Deutschland. Für Kinderschutz und Kindeswohl sei es nötig, zumindest zu einem eingeschränkten Regelbetrieb zurückzukehren, sagte sie am Mittwoch in Berlin.

Die Familien- und Jugendminister von Bund und Ländern seien sich bei ihren Beratungen am Montag einig darüber gewesen, dass es Öffnungsschritte geben müsse. Auf Nachfrage, ob Kita- und Schulöffnungen am kommenden Mittwoch bei den Beratungen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder vereinbart würden, sagte die Ministerin, das hänge vom Infektions- und Mutationsgeschehen ab.

Vorschlag für Ampelsystem

Sie fügte aber hinzu, die langfristigen Einschränkungen könnten nicht die Lösung sein. Kinder- und Jugendärzte schlügen wegen der gravierenden Auswirkungen Alarm. Giffey sprach von Bewegungsmangel, psychischen und seelischen Belastungen, Bildungsgerechtigkeit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Niemand erwartet, dass alles von heute auf morgen öffnet.
Franziska Giffey (SPD), Familienministerin

Die Familienministerin hatte am Wochenende ein Ampelsystem vorgeschlagen, bei dem die Infektionslage in jeder einzelnen Kita den Ausschlag gibt, ob sie im regulären oder eingeschränkten Betrieb läuft oder schließen muss. Damit könnte man laut Giffey einen Großteil der Kitas wieder öffnen.

Nur in Regionen mit hohen Infektionszahlen sollten die Kitas geschlossen bleiben oder nur eine Notbetreuung anbieten.

Giffey kündigt "Jugend-Hearing" an

Es müssten Schritte aufgezeigt werden, die Licht am Ende des Tunnels sehen ließen, sagte Giffey am Mittwoch. Gleichzeitig kündigte sie für den 11. März ein Gespräch mit Jugendlichen, Verbänden und Experten an. Bei dem "Jugend-Hearing" solle es darum gehen, wie es nach der Pandemie für junge Menschen weitergehen könne und welche Unterstützung sie bräuchten.

"Es sind im letzten Jahr nicht nur Bildungslücken, sondern auch Bindungslücken entstanden. Mit der Dauer der Pandemie nimmt die Beunruhigung der Jugend um die eigene Zukunft zu", sagte Giffey.

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