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Flüchtlingstrecks aus Honduras - Länder wollen Einreise verhindern

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Die USA, Mexiko und Guatemala wollen gemeinsam Flüchtlingstrecks unterbinden. Darauf habe man sich zur Eindämmung der Pandemie geeinigt, hieß es.

Migranten stehen vor Polizisten, die eine Straße blockieren.
Migranten aus Honduras stehen vor Polizisten, die eine Straße blockieren.
Quelle: Sandra Sebastian/AP/dpa

Die USA, Mexiko und Guatemala wollen wegen der Corona-Pandemie keine weiteren Flüchtlingstrecks durch ihre Staatsgebiete erlauben. Guatemalas Außenminister, Pedro Brolo, kündigte am Freitag (Ortszeit) ein konsequentes Vorgehen an.

Jeder Versuch, massive Menschenbewegungen auszulösen, wird nicht geduldet und bekämpft werden.
Pedro Brolo, Außenminister Guatemala

Auch der US-Botschafter in Guatemala, William Popp, betonte nach einem Treffen mit Brolo und dem mexikanischen Botschafter Romeo Ruiz, dass irregulär in die USA eingereiste Migranten umgehend zurückgeschickt würden. Grund dafür seien gesundheitliche Bedenken.

Auf dem Weg in die Vereinigten Staaten haben 9.000 Geflüchtete aus Honduras die Grenze zum Nachbarland Guatemala erreicht. Die Menschen fliehen vor Armut und Gewalt in ihrem Land.

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Flüchtlingstreck in Guatemala vor wenigen Tagen gewaltsam gestoppt

Sicherheitskräfte in Guatemala hatten vor wenigen Tagen einen Flüchtlingstreck nahe der Stadt Vado Hondo gewaltsam aufgelöst und tausende Menschen mit Bussen und Lastwagen zurück nach Honduras gebracht, darunter hunderte Kinder.

Viel Honduraner hatten ihren Weg nach Norden daraufhin auch freiwillig abgebrochen. Einzelnen Gruppen soll es jedoch gelungen sein, den Weg Richtung Mexiko fortzusetzen. Mexiko hatte angesichts des Flüchtlingstrecks seine Grenzen geschlossen.

Die mehr als 4.000 Migranten wollten zu Fuß tausende Kilometer durch Zentralamerika bis in die USA zurücklegen. Sie flohen nach eigenen Angaben vor Armut und Arbeitslosigkeit sowie der grassierenden Bandengewalt in Honduras.

Trump versprach, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen, um die Masseneinwanderung zu stoppen - doch was ist daraus geworden?

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Honduraner hoffen unter US-Präsident Biden auf weniger restriktive Einwanderungspolitik

Seit Oktober 2018 machten sich mehr als ein Dutzend Flüchtlingstrecks aus Honduras über Guatemala auf den Weg in die USA. Zuletzt führten diese Migrationsbewegungen zu Spannungen zwischen beiden Ländern.

Guatemala wirft seinem südlichen Nachbarland vor, nichts gegen die Abwanderung seiner Bürger zu tun. Honduras kritisiert Guatemala hingegen für das gewaltsame Vorgehen gegen seine Staatsbürger.

Unter der neuen US-Regierung von Präsident Joe Biden, hoffen viele der flüchtenden Menschen auf eine Lockerung der Einwanderungspolitik. Trump war in den vergangenen Jahren hart gegen Migranten und Flüchtlinge vorgegangen.

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