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UN-Generalsekretär Guterres - Impfstoffe müssen "für alle zugänglich" sein

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Impfstoffe müssten für alle Menschen zugänglich und bezahlbar sein. Das forderte UN-Generalsekretär Guterres im Bundestag. Zugleich warnte er vor dem "Virus der Fehlinformationen".

UN-Generalsekretär Guterres hat im Bundestag eine gerechte, weltweite Verteilung der Corona-Impfstoffe gefordert. Diese müssten für alle Menschen zugänglich und bezahlbar sein.

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UN-Generalsekretär António Guterres hat im Bundestag eine gerechte weltweite Verteilung der Impfstoffe gegen das Coronavirus gefordert. "Jetzt ist es wichtig, dass die Impfstoffe als globales öffentliches Gut betrachtet werden", sagte er vor Abgeordneten im Plenum.

Sie müssen überall und für alle Menschen zugänglich und bezahlbar sein. Ein Impfstoff, der den Menschen gehört.

Anerkennung für Biontech-Gründer

Guterres sprach unter dem Beifall der Abgeordneten den Gründern der Mainzer Firma Biontech, Ugur Sahin und Özlem Türeci, seine "tiefe Anerkennung für ihren großen Beitrag zur Entwicklung eines Impfstoffs" aus. Der Bundesregierung dankte er für ihren Einsatz zur Entwicklung und gerechten Verteilung von Impfstoffen, Diagnostika und Behandlungen.

Europa sichert sich Hunderte Millionen Covid-19-Impfdosen. Gleichzeitig fehlen UN-Programmen, die Entwicklungsländern ebenfalls Zugriff verschaffen sollen, 28 Milliarden US-Dollar.

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Vorgehen müsse man auch gegen "das Virus der Fehlinformationen", sagte Guterres. "Auf der ganzen Welt beobachten wir, wie Populismus Wissenschaft ignoriert und die Menschen irreführt. Und es verbreiten sich Fehlinformationen, Mythen und wilde Verschwörungstheorien." Die Vereinten Nationen arbeiteten daran, "Vertrauen in die Impfung zu schaffen - basierend auf Wissenschaft und Fakten".

Guterres sprach am Freitagvormittag anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Vereinten Nationen vor den Bundestagsabgeordneten im Plenarsaal. Im Anschluss war ein Gespräch zwischen Guterres und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in einer Videokonferenz geplant. Dabei sollte es um Wege zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sowie um außen- und sicherheitspolitische Themen gehen.

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