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Hans will private Treffen stärker beschränken

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Vor Bund-Länder-Beratungen - Hans will private Treffen stärker beschränken

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Morgen beraten Bund und Länder über den Teil-Shutdown. Saarlands Ministerpräsident Hans will private Treffen deutlicher beschränken - auf weniger als zehn Teilnehmer.

Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans spricht sich für schärfere Kontaktbeschränkungen aus. Derzeit dürften sich zehn Personen privat treffen, "ich bin für weniger", sagt er.

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Eines ist für den saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans (CDU) heute schon klar: Bei den morgigen Beratungen von Bund und Ländern wird es keine Lockerungen der derzeitigen Corona-Beschränkungen geben. Im Gegenteil. Hans plädiert in der ZDF-Sendung "Berlin direkt" sogar für eine Verschärfung der Regeln.

Derzeit dürften sich zehn Personen privat treffen. "Ich bin für weniger", so Hans. Zur Begründung sagt er: "Wir merken, dass im privaten Bereich das Infektionsrisiko noch immer sehr stark anzieht." Über Kontaktbeschränkungen werde deswegen zu reden sein. "Darüber müssen wir uns unterhalten."

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Hans für Weihnachten im kleinen Kreis

Offen ließ Hans, ob weitere Kontaktbeschränkungen bereits morgen oder erst Ende November beschlossen werden sollten. Man müsse sich in einer Woche erneut treffen, um besser beurteilen zu können, wie der derzeitige Shutdown wirke.

Klar sei aber schon heute, dass am 1. Dezember nicht wieder alles normal sei. "Auch an Weihnachten muss jeder für sich überlegen: Muss ich wirklich drei Tage mit völlig unterschiedlichen Kreisen feiern oder kann ich das reduzieren?" Man dürfe da keine Vorschriften machen, aber jede Familie müsse sich fragen, ob man Weihnachten auch in kleinerem Kreis feiern könne.

Knackpunkt: Schulen

Bei einem Vorgespräch am Sonntag haben sich einige Länder allerdings dagegen ausgesprochen, bereits morgen definitive Entscheidungen zu treffen. Sie wollen Beschlüsse erst in einer Woche fassen, also am 23. November. Allerdings sind Änderungen bei den Kontaktbeschränkungen auch bereits morgen nicht ausgeschlossen. Im Gespräch ist, dass man sich künftig nur noch mit einer weiteren Person treffen darf.

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Nach Informationen der Deutschen Presseagentur zeichnet sich bei dem Gespräch zwischen Bund und Ländern vor allem ein Knackpunkt ab: Schulen. Zwar sei man im Grundsatz einig, dass die Schulen für Präsenzunterricht geöffnet bleiben sollten, hieß es aus Vorberatungen. Eine Mehrheit der Länder wolle jedoch aktuell nichts an den derzeit geltenden Regelungen ändern.

Das Kanzleramt sei dagegen bereit, schon jetzt über Veränderungen etwa bei den in den Schulen geltenden Abstandsregeln, der Gruppengröße oder die Einführung von Wechselmodellen im Unterricht zu reden. Hier seien die Fronten verhärtet, war zu hören.

Mit Material von dpa.
Dominik Rzepka ist Redakteur im ZDF-Hauptstadtstudio Berlin. Dem Autor auf Twitter folgen
@dominikrzepka

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