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Gesuchter wohl in Türkei - Haftbefehl gegen Hildmann nicht vollstreckt

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Der selbsternannte "Verschwörungsprediger" Attila Hildmann hält sich wohl in der Türkei auf. Mit zeitnaher Vollstreckung des Haftbefehls sei nicht zu rechnen, so die Behörden.

Attila Hildmann
Attila Hildmann, Kochbuchautor und Anti-Corona-Aktivist, spricht nach einem Autokorso bei einer Kundgebung gegen Corona-Einschränkungen im Sommer 2020 auf dem Washingtonplatz.
Quelle: dpa

Der Verschwörungserzähler Attila Hildmann ist nach Erkenntnissen der Berliner Staatsanwaltschaft in der Türkei. Ein Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der Volksverhetzung könne nicht vollstreckt werden, teilte die Behörde mit.

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Damit sei zeitnah auch nicht zu rechnen. In dem Ermittlungsverfahren gegen den 39-Jährigen überprüft die Berliner Anklagebehörde mehr als 1.000 Äußerungen.

Hildmann nennt sich selbst Verschwörungsprediger

Es geht dabei neben dem Verdacht auf Volksverhetzung um den Verdacht der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Früher als veganer Kochbuchautor bekannt, nennt Hildmann sich selbst "ultrarechts" und einen Verschwörungsprediger. Hildmann war wiederholt bei Protesten gegen die Corona-Schutzmaßnahmen aufgetreten.

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Die Polizei in Brandenburg hatte bei einer Durchsuchung der Wohnung Hildmanns Beweise zunächst präventiv sichergestellt. Im Dezember war dann per richterlichem Beschluss in Berlin erwirkt worden, dass die Staatsanwaltschaft mehrere Laptops, Handys, Speicherkarten und USB-Sticks auswerten kann.

Die Ermittlungen wurden in Berlin gebündelt. Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) hatte dies mit einer effektiven Strafverfolgung begründet. Mehrere Ermittlungsverfahren aus Brandenburg waren demnach an die Behörde in der Hauptstadt übergeben worden.

Das Coronavirus sei erfunden worden, und Bill Gates plane eine weltweite Impfpflicht. Im Internet und auf der Straße machen derzeit zahlreiche Verschwörungstheorien die Runde.

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28 min
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