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Wirtschaftsweiser Lars Feld: - Länder sollen Corona-Hilfen zur Hälfte zahlen

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Der Wirtschaftsweise Lars Feld fordert, Bund und Länder sollten sich Kosten für Corona-Hilfen teilen. Der Gaststättenverband mahnt im Streit um die Kostenteilung Vernunft an.

Lars Feld („Rat der Wirtschaftsweisen“)
Der "Wirtschaftsweise" Lars Feld ist Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg
Quelle: dpa

Im Streit um die Kostenverteilung der Corona-Hilfen in Milliardenhöhe fordert der Chef der "Wirtschaftsweisen", Lars Feld, eine stärkere Einbeziehung der Länder. "Bund und Länder sollten sich diese Belastungen hälftig teilen", sagte Feld den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Eine Finanzierung über höhere Steuern lehnte der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab.

Steuererhöhungen verbieten sich in der Krise.
"Wirtschaftsweiser" Lars Feld

Lars Feld: Hilfen lieber an Fixkosten ausrichten

Zugleich forderte er eine Reduzierung der Hilfen. "Sie sollten nicht in Höhe von 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats erstatten, sondern an den Fixkosten pauschalierend ausgerichtet sein."

Auch die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Ingrid Hartges, rief Bund und Länder im Streit um die Kostenverteilung dazu auf, sich zusammenzureißen. Sie sagte der Funke-Mediengruppe:

Es kann nicht sein, dass die Hilfen am Ende im Föderalismus zerstückelt werden, weil sich einzelne Bundesländer die Zahlungen nicht leisten können und dort Betriebe unverschuldet pleitegehen.
Ingrid Hartges, Dehoga

Im November und Dezember unterstützt der Bund Unternehmen, die von den Schließungen und Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie betroffen sind, mit Zuschüssen von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus dem Vorjahresmonat.

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Laut IW fallen die Hilfen um zehn Milliarden Euro höher aus als notwendig. Führende Ökonomen, darunter die "Wirtschaftsweise" Veronika Grimm, hatten die Höhe hingegen als gerechtfertigt bezeichnet.

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