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Corona in den USA : Biden plant Billionen-Hilfspaket

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Kurz vor seiner Vereidigung kündigt der designierte US-Präsident Biden Pläne für 1,9 Billionen Dollar schwere Corona-Hilfen an. Bürger sollen 1.400 Dollar an Zuwendungen erhalten.

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie und die Wirtschaftskrise in den USA will der künftige Präsident Joe Biden ein neues billionenschweres Konjunkturpaket durchsetzen. Biden stellte am Donnerstagabend (Ortszeit) in Wilmington Pläne für ein Hilfspaket im Umfang von 1,9 Billionen Dollar (rund 1,6 Billionen Euro) vor.

Vorgesehen sind darin unter anderem finanzielle Direktzahlungen an Bürger in Höhe von 1.400 Dollar (rund 1.150 Euro) pro Kopf. Außerdem sollen Arbeitslosenhilfen ausgeweitet werden, ebenso wie die Möglichkeiten bezahlter Auszeiten für Arbeitnehmer, die selbst krank sind, in Quarantäne gehen oder andere pflegen müssen.

Im Schnitt stirbt in Los Angeles alle 15 Minuten ein Mensch mit der Viruserkrankung. Wer nur geringe Überlebenschancen hat, soll nicht einmal mehr in eine Klinik gebracht werden.

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50 Milliarden Dollar für Corona-Tests

20 Milliarden Dollar in dem Paket sind demnach auch eingeplant, um die Impfungen im Land voranzutreiben. 50 Milliarden Dollar sollen in eine massive Ausweitung von Corona-Tests investiert werden. 130 Milliarden Dollar sollen an Schulen gehen, um ihnen dabei zu helfen, möglichst schnell auf sichere Weise wieder zu öffnen.

Biden beklagte, Millionen Menschen im Land hätten ihren Job verloren, viele seien mit der Miete im Rückstand und liefen Gefahr, ihr Zuhause zu verlieren, Familien müssten in langen Schlangen an Essenausgaben anstehen, weil sie nicht genug Geld für Lebensmittel hätten. "Wir müssen jetzt handeln", sagte er. "Wir haben eine moralische Verpflichtung."

Biden wird kommenden Mittwoch vereidigt

Biden wird am kommenden Mittwoch als Präsident vereidigt. Er hatte bereits vor einigen Tagen angekündigt, er wolle ein weiteres billionenschweres Konjunkturpaket anstoßen, sobald er im Amt sei.

Der US-Kongress hatte im vergangenen Frühjahr nach der Zuspitzung der Pandemie in den USA Konjunkturpakete in Höhe von fast drei Billionen Dollar beschlossen, was mehr als zehn Prozent der US-Wirtschaftsleistung entsprach.

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Monatelanger Kampf um Corona-Hilfen

Ende Dezember beschloss der Kongress nach monatelangem Ringen dann ein weiteres Paket im Umfang von rund 900 Milliarden US-Dollar, mit dem unter anderem die Arbeitslosenhilfe ausgeweitet und verlängert wurde. Darin enthalten waren auch direkte Hilfszahlungen in Höhe von 600 Dollar an die meisten US-Bürger.

Um seine Pläne durchzusetzen, ist Biden auf den Kongress angewiesen. Die Demokraten kontrollieren dort künftig beide Parlamentskammern. Biden dürfte also leichtes Spiel haben. Die führenden Demokraten im Repräsentantenhaus und im Senat, Nancy Pelosi und Chuck Schumer, sagten bereits ihre Unterstützung für das Hilfspaket zu.

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