Sie sind hier:

Nationale Statistikbehörde - Jeder achte Engländer hat Corona-Antikörper

Datum:

In England könnte sich laut nationaler Statistikbehörde bereits etwa jeder Achte mit dem Coronavirus infiziert haben. Dabei gibt es starke regionale Unterschiede.

Fußgänger am 17.01.2021 in Greenwich. London.
Corona-Infektion bei bereits jedem achten Einwohner Englands
Quelle: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Einer Antikörper-Studie der britischen Statistikbehörde zufolge könnten bis Dezember rund zwölf Prozent der Menschen bereits eine Coronavirus-Infektion durchgemacht haben. Das entspricht ungefähr jedem Achten.

Starke regionale Unterschiede

Diese Quote von rund zwölf Prozent ist ein massiver Anstieg im Vergleich zu den Zahlen vom Vormonat, als einer von elf Menschen in England bereits infiziert war oder eine Infektion hinter sich hatte. Im November hatte die Rate noch bei knapp neun Prozent gelegen. Allerdings haben Analysen gezeigt, dass die Menge an Antikörpern nach einer Infektion rasch schwinden kann - der tatsächliche Wert könnte deshalb höher liegen.

Die Schätzung des Office for National Statistics (ONS) zeigt starke regionale Unterschiede. So weisen im Nordosten des Landes (Yorkshire and Humber) knapp 17 Prozent der Menschen Anzeichen für eine durchgemachte Corona-Infektion auf. Auch in London liegt die Rate höher als im landesweiten Durchschnitt (16,4).

Impfen als letzte Rettung -
Die Angst der Briten vor Coronavirus B.1.1.7
 

Der Plan: Mit dem größten Impfprogramm der Geschichte die Pandemie hinter sich lassen. Die Realität - besonders eine Virusmutation - stürzt das Land jedoch in eine tiefe Krise.

Videolänge
1 min
von Andreas Stamm, London

Weiter teilte die Statistikbehörde ONS am Dienstag mit, in Wales liege die Infektionsquote bei einem von zehn Einwohnern, in Schottland bei einem von elf und in Nordirland bei einem von 13 Einwohnern. Im Südwesten Englands haben sich hingegen bisher nur relativ wenige Menschen infiziert (knapp 5 Prozent).

Analysiert werden für die Auswertung Proben Tausender Menschen ab 16 Jahren aus Privathaushalten. In Pflege- und Altenheimen betreute Menschen sind nicht in die Studie einbezogen.

In Großbritannien breitet sich eine Mutation des Coronavirus aus, die ersten Erkenntnissen zufolge deutlich ansteckender ist als das Virus in seiner bisherigen Form. Wie stark trägt die in Südengland entdeckte Virus-Variante zum Infektionsgeschehen bei?

Beitragslänge:
2 min
Datum:

Dritte tödliche Welle der Pandemie

Großbritannien kämpft zur Zeit mit seiner dritten und bislang tödlichsten Welle der Corona-Pandemie. Seit Beginn der Pandemie starben bereits fast 90.000 Infizierte - so viele wie in keinem anderen europäischen Land.

Der rasante Anstieg der Neuinfektionen wird auf eine neue, deutlich ansteckendere Virus-Variante zurückgeführt, die sich zuerst in London und im Süden Englands ausbreitete.

Die britische Variante des Covid-19-Virus ist deutlich ansteckender als die bisher bekannte. Die Mutation treibt die Infektionszahlen in Irland und England in die Höhe und das Gesundheitssystem an die Grenze des Machbaren. Auch in Deutschland wurde die …

Beitragslänge:
2 min
Datum:

Derweil teilte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock am Dienstag via Twitter mit, nach einem möglichen Kontakt mit einem mit Sars-CoV-2 infizierten Menschen habe er sich in Quarantäne begeben. Hancock hatte sich vergangenes Jahr mit dem Virus infiziert.

Ein Klick für den Datenschutz

Erst wenn Sie hier klicken, werden Bilder und andere Daten von Drittanbietern nachgeladen. Ihre IP-Adresse wird dabei an externe Server (Facebook, Google, Instagram, Twitter, etc.) übertragen. Über den Datenschutz dieser Anbieter können Sie sich auf den jeweiligen Seiten informieren. Um Ihre künftigen Besuche zu erleichtern, speichern wir Ihre Zustimmung in einem 'ZDF-Cookie'. Diese Zustimmung können Sie in den Einstellungen unter 'Mein ZDF' jederzeit widerrufen. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Zu sehen ist ein Corona-Virus mit den erkennbaren Spike-Proteinen.

Nachrichten | Panorama -
Corona-Mutation: Was sie so gefährlich macht
 

Die Corona-Pandemie hat bei uns eine neue Phase erreicht. Ein Rechenbeispiel zeigt, warum die Verbreitung von Mutationen jetzt so gefährlich ist.

Gemerkt auf Mein ZDF! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Zur Merkliste hinzugefügt! Merken beendet Embed-Code kopieren HTML-Code zum Einbetten des Videos in der Zwischenablage gespeichert.
Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen des ZDF.

Um zu verstehen, wie unsere Webseite genutzt wird und um dir ein interessenbezogenes Angebot präsentieren zu können, nutzen wir Cookies und andere Techniken. Hier kannst du mehr erfahren und hier widersprechen.

Um Sendungen mit einer Altersbeschränkung zu jeder Tageszeit anzuschauen, kannst du jetzt eine Altersprüfung durchführen. Dafür benötigst du dein Ausweisdokument.

Du wechselst in den Kinderbereich und bewegst dich mit deinem Kinderprofil weiter.